Einsparungen bei Selbstverwaltung geplant

Am 30.8..2009 wurde folgendes berichtet:

Kroatien mit seinen etwa 4,5 Mio. Einwohnern konnte es sich bisher leisten 21 Gespanschaften, 126 Städte und 430 Gemeinden zu haben. Die meisten Gemeinden können sich nicht selbst finanzieren und benötigen staatliche Unterstützung.

Angesichts der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise hat der neue Minister für Verwaltung Davorin Mlakar (HDZ) jetzt angekündigt, dass es in dieser Sache bis zum Jahresende Änderungen vorgenommen werden und die Anzahl reduziert wird.

Update: 26.4.2010, 10:43 Uhr

Diese Ankündigung ist bekanntlich noch nicht verwirklicht worden. Heute schreibt die Zeitung Glas Istre, dass dieses Thema wieder auf die Tagesordnung kommen soll, weil festgestellt worden ist, dass die kommunale Selbstverwaltung in Kroatien nicht effizient und zu kostspielig arbeitet. Die Regierung habe in der vergangenen Woche, angesichts der Lage des Landes, ein neues Wirtschaftsprogramm für die nächsten Jahre aufgelegt und beschlossen. Deshalb bestehe die Möglichkeit, dass z.B. die Gespanschaften Istrien und Primorsko-Goranska, zu einer gemeinsamen Region, mit Hauptsitz in Rijeka zusammengefasst werden.

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