Zwischenfall auf der Insel Hvar

Heute Morgen hat ein bewaffneter Slowene, zwei Putzfrauen in einem Hotel des Unternehmens »Sunčanog Hvar« als Geiseln genommen und sich mit ihnen in einem Zimmer verschanzt.

Die Polizei und die Feuerwehr haben dass Gebäude sofort abgeriegelt und mit Hilfe eines Dolmetschers einen Kontakt mit dem Geiselnehmer aufgenommen.

Dieses Ereignis hat sich wie ein Lauffeuer auf der Insel herum gesprochen und die Einwohner in Angst und Schrecken versetzt.

Nach zweistündiger Verhandlung hat sich der Täter ergeben und ist auf die Polizeiwache gebracht worden. Nach ersten Berichten hat es weder Personen noch Sachschäden gegeben.

Nähere Einzelheiten dieses Vorgangs sind noch nicht bekannt.

Ein Kommentar zu “Zwischenfall auf der Insel Hvar”

  1. istra

    In unseren Gesellschaften in Europa ist es allgemein üblich die nicht-materiellen Schäden an Opfer von Gewalttaten, Kampfhandlungen oder Unfällen zu übergehen.
    Dabei können diese Schäden an der Psyche sehr hoch sein.
    Sie können zur Arbeitsunfähigkeit oder bis zum Selbstmord führen.
    Schlafstörungen und Angstneurosen sind noch die kleineren Übel als Folgen, z.B. durch eine Geiselnahme. Manche Opfer leiden hilflos ein Leben lang an den Folgen viel schlimmer als an einem körperlichen Schaden, bekommen aber weder Geld noch Hilfe oder Anerkennung von der Gesellschaft zugesprochen.
    Nur in den USA ist das anders. Es wird meiner Ansicht nach Zeit dass sich das in Europa auch durchsetzt. ist bekannt, wie sich das in Kroatien verhält?

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