Ansichten eines Autofahrers von der Insel Krk

Am Anfang dieser Woche teilte die Zeitung Novi List mit, dass die Polizei an der Brücke von der Insel Krk zum Festland, einen 63-jährigen Autofahrer aus einem Dorf der Insel angehalten hat, der unter Alkoholeinfluss gefahren ist und dem der Führerschein vorher schon entzogen worden war. Ausserdem habe für das Fahrzeug die notwendige Zulassung gefehlt.

Diese Mitteilung erfolgte unter voller Namensnennung und es wurde auch geschrieben, in welchem Dorf der Autofahrer lebt.

Gestern hat er gegenüber der Zeitung, seine Version der Angelegenheit geschildert. Für ihn habe es sich an diesem Tag um einen der wichtigsten Tage in seinem Leben gehandelt, weil sein Enkelkind in Rijeka getauft wurde. Vor der Abfahrt habe er nur einen “Amaro” getrunken und hätte die Absicht gehabt, von seinem Dorf, von dem es keine Busverbindung gibt, nach Omišalj zu fahren um von dort mit einem Linienbus nach Rijeka weiter reisen zu können. Wie von Geisterhand gezogen sei er aber nicht nach Omišalj, sondern direkt in Richtung der Brücke zum Festland gefahren. Dort ist er von der Polizei gestoppt worden, bei der er wegen seiner früheren Vergehen schon bekannt war. Ohne eine Blutalkoholkontrolle vorzunehmen habe man behauptet, er habe wieder Alkohol getrunken und man habe ihn zur angeblichen Ausnüchterung, für mehrere Stunden festgehalten. Dadurch habe er die Taufe seines Enkelkindes verpasst.

Ihm ging es gestern darum in der Öffentlichkeit darzustellen, dass er diesmal nicht betrunken gefahren ist und die Zeitung nicht immer alles glauben und schreiben soll, was ihr von der Polizei berichtet wurde.

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