Ausschreibungsfrist für kroatische Werften endet heute

Die Werften Brodograđevna Industrija 3. Maj d.d., Rijeka, Brodograđevna Industrija Split d.d., Split, Brodosplit – Brodogradilište Specijalnih Objekata d.o.o., Split, Brodotrogir d.d., Trogir, Brodogradilište Kraljevica d.d., Kraljevica und Uljanik d.d., Pula, befinden sich überwiegend in staatlichem Besitz.

Für die kroatische Küstenbevölkerung haben sie alle eine wichtige Bedeutung, denn bei ihnen wird eine grosse Zahl von Arbeitnehmern beschäftigt. Sie ist in den letzten Jahren zwar erheblich gesunken, aber die noch bestehenden Arbeitsplätze, sind heute noch von grosser Bedeutung. Dazu gehören nicht nur die Arbeitsplätze bei den Werften selbst, sondern auch bei Kooperanten und Zulieferern.

Die kroatische Regierung hat im vergangenen Jahr entschieden, diese Betrieb zu privatisieren. Aus diesem Grund hat am 1.8.2009 der Hrvatski Fond za Privatizaciju, eine weltweite Ausschreibung zu deren Übernahme veröffentlicht.

Daraufhin sind verschiedene Übernahmeangebote bei ihm eingegangen. Letztendlich konnte aber kein einziges Projekt realisiert werden.

Daraufhin ist eine nochmalige Ausschreibung erfolgt, deren Bedingungen gegenüber der Vorherigen abgeändert worden sind. Die Frist für die Abgabe der Angebote läuft heute um 14:00 Uhr ab und danach werden die verschlossenen Angebotsunterlagen geöffnet.

Das Ergebnis dieser Ausschreibung wird in ganzen Land, aber insbesondere in den Städten Pula, Rijeka, Kraljevica, Trogir und Split, mit Spannung erwartet.

Anmerkung:

Zum Thema Werftindustrie ganz allgemein, hier der Bericht über eine Werft aus Mecklenburg-Vorpommern, vom 29.07.2009.

Update:

Wie das kroatische Fernsehen meldet, hat es für die sechs Werften heute nur vier Angebote gegeben, die sich auf drei Werften beschränken.

Mehr dazu hier.

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