Containerterminal Brajdica in Rijeka soll privatisiert werden

In einem Exklusivbericht schreibt die Zeitung Novi List heute, dass der Containerterminal »Brajdica« in Rijeka privatisiert und vergrössert werden soll. Er befindet im Moment noch im Besitz des Unternehmens Luka Rijeka d.d. welches dem Unternehmen Jadranska Vrata d.d. im Jahr 2001 eine zehnjährige Konzession für den Betrieb erteilt hat. Diese ist am 28.12.2009 für weitere dreissig Jahre verlängert worden.

Die Aktien des Unternehmens Jadranska Vrata d.d. befinden sich zu hundert Prozent in Händen von Luka Rijeka d.d. und deren Aktien, überwiegend in Händen der Republik Kroatien.

Um einen Ausbau des Terminals realisieren zu können, habe man sich schon vor ein paar Jahren darum bemüht, weltweit einen strategischen Partner zu finden, welcher die Mehrheit der Aktien von Jadranska Vrata d.d. übernimmt und den geplanten Ausbau finanziert.

Dazu hätten schon folgende Unternehmen ihr Interesse bekundet: Hutchinson Port Holding, PSA Singapore Terminals, APM Terminals, Dubai Ports World, Hamburger Hafen und Logistik AG, T.O. Delta S.p.A. (Evergreen Group), International Container Services Inc., Overseas Port Management, Mariner Corporation Limited, Dragados Industrial (Direktor ist Florentino Perez – der aktuelle Präsident von Real Madrid) und die TCB Group.

Nach Angaben von Denis Vukorep dem Generaldirektor von Luka Rijeka d.d., sind die Verhandlungen weit fortgeschritten. Die letzte Entscheidung müsse aber von der Regierung getroffen werden.

Ausserdem hat er darauf hingewiesen, dass eine Vergrösserung des Terminals innerhalb des Hafengeländes von Rijeka geplant sei. Auch eine vollständige Verlagerung nach Omišalj sei noch in Planung. Dazu sei aber Vorraussetzung, dass die geplante neue Brücke vom Festland zur Insel Krk und die neue Eisenbahnverbindung von Rijeka nach Zagreb (mit Abzweig nach Krk), fertiggestellt ist.

3 Kommentare zu “Containerterminal Brajdica in Rijeka soll privatisiert werden”

  1. Carsten

    Wenn die HHLA den zuschlag kriegen würde könnte man als Mitarbeiter glatt in Versuchung kommen in der Urlaubsregion zeitweise zu Arbeiten und dann auf Krk wohnen voraus gesetzt es gibt Van Carrier auf dem Terminal

  2. Soline

    @Carsten

    Aufgrund deines Kommentars habe ich heute mal mit einem der Verantwortlichen in Rijeka telefoniert. Er steht danach der HHLA sehr wohlwollend gegenüber und hat zugesagt, dass er deren Zuschlag sofort befürworten würde.

  3. rene

    Hier will die HHLA einsteigen und in Hamburg überlegt sie Terminals zu schliesen. Ist schon ne verrückte Welt.

    @Carsten, bist Du der Hamburger Jung ?

    Ob Dir dann allerdings der kroatische Lohn reichen würde?

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