Erhielt Mladić Unterstützung aus Kroatien?

Ratko Mladić war im Krieg von 1992 bis 1995 General der “Vojska Republike Srpske”. In dieser Eigenschaft soll er an zahlreichen Kriegsverbrechen beteiligt gewesen sein und wird vom Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien gesucht.

Wie die Zeitung “Jutarnji List” jetzt schreibt, habe er ab 1992, wegen des gemeinsamen Kampfes gegen die Bosniaken und wegen regionaler Waffenstillstandsabkommen, mehrere Gespräche mit kroatischen Generälen geführt, wobei es auch um eine materielle und finanzielle Unterstützung für seine Truppen ging.

In diesen Gesprächen, die während des international auferlegten Waffenembargos stattfanden, sei vereinbart worden, dass die Truppen der selbst ernannten Republika Srpska mehrere Millionen DM zum Waffenkauf und Treibstoffe erhielten. Diese Mittel wurden nach Angaben der Zeitung ab 1992 direkt aus Zagreb zur Verfügung gestellt. Im Juli 1993 seien es 9 Mio. DM gewesen, wie die Zeitung schreibt.

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