Gibt es in Kroatien “Schluckauf-Zahler”?

Der Prozess um die Leasing-Affäre der Hypo-Steiermark ist heute mit der Vernehmung des ersten Zeugen, im Grazer Straflandesgericht fortgesetzt worden. Dabei handelte sich um einen Computerspezialisten der Bank, der die Software für die Mahnlisten optimiert hatte. Aus diesen Listen war zu erkennen, welche Leasingnehmer mit Zahlungen im Rückstand waren. Aus ihnen war aber auch zu erkennen, wie lange die Bank benötigte, um säumige Kunden an die ausständigen Raten zu erinnern.

Bei seiner Vernehmung sagte der Zeuge: “Es gibt in Kroatien Kunden, das sind Schluckauf-Zahler, die zahlen manchmal und dann wieder nicht.”

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Ein Kommentar zu “Gibt es in Kroatien “Schluckauf-Zahler”?”

  1. istra

    Wenn man die Effizienz der kroatischen Zivilgerichtsbarkeit kennt, ist man verwundert, dass ein kroatischer “Kunde” überhaupt jemals bezahlt!

    In Kroatien bekommt ein Ausländer deshalb, wohl weil man nicht weiß, wie man säumige Schuldner effektiv verklagen sollte, überhaupt keinen Bankkredit!

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