Sonnenstrom soll Milch kühlen

Die Ortschaft Kijevo im dalamatinischen Hinterland, zwischen Knin und Vrlika und in der Gespanschaft Šibenik-Knin gelegen, ist während der Kriegsereignisse in der Zeit von 1991 bis 1995 von serbischen Truppen ethnisch gesäubert und zerstört worden. Alle dort lebenden Kroaten wurden entweder getötet, oder  mussten fliehen.

Nach seiner Rückeroberung durch kroatische Truppen im Jahr 1995 ist sie wieder aufgebaut worden und die Menschen leben heute überwiegend von der Landwirtschaft, von der Zucht von Kühen und der Milcherzeugung.

An sieben verschiedenen Stellen ist bis jetzt noch, die öffentliche Stromversorgung unzulänglich, so dass die Kühlung der erzeugten Milch nicht möglich ist.

Aus diesem Grund hat man sich jetzt entschlossen dafür zu sorgen, dass bis spätestens Ende Oktober dieses Jahres Photovoltaikanlagen gebaut werden, womit Strom erzeugt wird, damit die erzeugte Milch so wie es dringend notwendig ist, gekühlt werden kann.

Ein dementsprechender Vertrag ist jetzt von Vertretern des Fonds für Wiederaufbau, der Gespanschaft und der Gemeinde unterschrieben worden.

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