Probleme mit Seilbahn in Dubrovnik

Am 2.5.2010 wurde berichtet, dass in Dubrovnik die Seilbahn von der Stadt auf den Berg Srđ, welche es vor Ausbruch des Krieges gegeben hat, ihren Betrieb wieder aufnehmen soll. Es war geplant, dass sie ab Beginn dieses Monats wieder fährt.

Wie ein Leser mitteilte, ist dies anscheinend nicht der Fall.

Recherchen haben ergeben, dass es anscheinend noch verschiedene Hindernisse gibt. Wie hier geschrieben wurde, verlangt z.B. die Stadt, vertreten von ihrem Bürgermeister Andro Vlahušić,  von jeder verkauften Fahrkarte einen Anteil von 25 %, die der private Investor und Betreiber nicht zahlen will.

Hier wird darauf hingewiesen, dass noch keine Betriebsgenehmigung vorliegt und im Vorfeld die gesetzlichen Formalitäten nicht eingehalten worden sein sollen. Ausserdem kann man das Foto einer Anwohnerin sehen, die sich darüber beschwert hat, dass die Fahrgäste der Seilbahn, zukünftig in ihre Wohnung schauen können.

Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Sache entwickelt, denn es ist geplant, dass Ministerpräsidentin Jadranka Kosor, am 10.7.2010 eine Fahrt mit dieser Seilbahn unternimmt.

Ein Kommentar zu “Probleme mit Seilbahn in Dubrovnik”

  1. istra

    Also das ist doch wieder so eine Zeitungsente, dass ausgerechnet die Ministerpräsidentin eine Seilbahn benutzen wird, für die weder die Sicherheitsprüfungen noch das Genehmigungsverfahren abgeschlossen sind.
    Es stehen jahrelange gerichtliche Streitereien ins Haus, da davon auszugehen ist, dass die vielen ausländischen Hausbesitzer an der Seilbahn nicht so einfach klein beigeben werden.
    Frau Kosor schätze ich als zu klug ein, im laufenden verfahren Partei zu ergreifen oder gar ihr Leben als Testfahrerin zu riskieren.
    Dubrovnik braucht diese Bahn nicht, herrscht dort ohnehin ganzjährig so ein Touristenwirbel, dass einem schwindlig werden kann. Außerdem zieht die Bahn Kaufkraft von der Stadt ab. Dubrovnik von oben kann man auch anders erleben, z.B. mit dem Auto oder zu Fuß von den hohen Stadtmauern aus. Diese Bahn ist eine Verschandelung der altehrwürdigen Mauern Ragusa´s, und mit dem Denkmalschutz und dem dazugehörigen Landschaftsschutz ohnehin unvereinbar.

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