Bundeskanzler beendet Besuch in Zagreb

Heute haben sich der Bundeskanzler von Österreich Werner Faymann und die Ministerpräsidentin Jadranka Kosor aus Kroatien, in Zagreb zu einem Gespräch getroffen.

Im Mittelpunkt standen Wirtschaftsthemen und die EU-Verhandlungskapitel “Wettbewerb” und “Justiz”. Das Thema Wirtschaft war deshalb von besonderer Bedeutung, weil das österreichische Unternehmen “A-Tec” ein Interesse daran bekundet hat, die Schiffswerft “3.Maj” in Rijeka zu übernehmen.

Zum Abschluss sagte Kosor: “Wir hatten hervorragende Gespräche und wir hoffen, dass das Geschäft mit der Werft zeitgerecht und erfolgreich abgewickelt werden kann.”

Faymann lobte seine Kollegin und sagte: “Sie hat viel dafür getan, dass es in den Verhandlungen so weit gekommen ist”. Beispielsweise in der Streitfrage zur Grenze mit Slowenien, die sie selbst beigelegt habe. “Wir Österreicher haben Kroatien immer unterstützt”. Kroatien sei ein wichtiger wirtschaftlicher Handelspartner und die wirtschaftliche Zusammenarbeit in Zeiten der Krise, der Auftrag, Spekulation zu bekämpfen und die Wirtschaft zu beleben, sei für den sozialen Ausgleich und den Frieden wichtig. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Ländern sei so stabil und die Handelsbilanz so stark, “dass auch ein Rückschlag, der durch die Wirtschaftskrise erfolgt ist, wieder aufzuholen” sei.

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Foto: Vlada RH

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