Enorme Fluggastverluste in Rijeka
In den ersten sieben Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Fluggäste in Kroatien um 2,3 % gestiegen. Die höchste Steigerung erzielte der Flughafen von Zadar mit einem Anstieg von 23,7 %. Es folgt Dubrovnik mit 9,2 % und Split mit 6,7 %. In Rijeka wurden 55,0 % weniger Fluggäste abgefertigt, als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die Zahl der Flugbewegungungen ist in dieser Zeit in Kroatien um 14,1 % gestiegen. In Zadar waren es 43,6 %, in Split 24,0 %, in Dubrovnik 16,8 %, Pula 15,7 % und in Zagreb 3,6 % mehr. In Rijeka waren es 40,0 % weniger.
Hier der entsprechende Artikel in einem Internetportal.
am 23. August 2010 um 16:19 Uhr.
im letzten Jahr sind von Tuifly in der Hauptsaison noch 14 Flieger pro Woche gekommen, dieses Jahr bei AirBerlin sind es gerade mal 10
dazu kommen die höheren Preise bei AirBerlin, letztes Jahr bin ich noch ab und an über ein verlängertes Wochenende nach Rab geflogen, lohnt sich mittlerweile kaum noch bei einer kurzfristigen Buchung, da weicht man dann doch eher auf andere Flughäfen aus
am 23. August 2010 um 17:06 Uhr.
geht mir genau so, air berlin ist einfach zu teuer, darum bin ich dieses jahr auch mit dem auto gefahren. sollten airberlin nichts daran ändern wird der flugverkehr noch weniger denke ich.
am 24. August 2010 um 20:59 Uhr.
ich meine nicht dass es an den Flugpreisen liegt. Jeder weiß dass es eine Illusion ist zu erwarten, man könne schnell mal um EUR 49,- von Berlin nach Rijeka (otok Krk) fliegen.
Es liegt meiner Meinung nach an dem zu schlechten Touristischen Angebot in der Kvarner Bucht und darüber hinaus!
Man konnte heute hier im Blog über den Niedergang des großen Hotels in Novi Vinodolski etwas dazu lesen!
Immer höhere Steuern, eine immer agressivere Gesetzgebung und eine steife alles streng überwachende Bürokratie zwingen das Unternehmertum in die Knie. Ein Kroate wird das schwer verstehen, das das so ist. Er hat Beziehungen um es sich irgendwie einzurichten. Diesen Spielraum haben ausländische Gesellschaften aber nicht. Die gehen wirtschftlich kaputt wie die Weinrebe im Mehltau.
Wenn das so weitergeht wird der Flughafen Rijeka zusperren und vieles Andere auch! Kroatien treibt die Kvarner Bucht und die Investoren in den Ruin!
am 24. August 2010 um 23:18 Uhr.
Scheint Taktik zu sein: Erst mal die Preise erhöhen, die Verbindungen verschlechtern (zahlreiche Direktflüge wurden gestrichen und sind nur noch mit Umsteigen z.B. in Stuttgart ersetzt worden) und dann wegen sinkender Fahrgastzahlen weitere Streichungen begründen. Schade, offensichtlich hat der Flughafen keinerlei Lobby bei airberlin. Dabei ist das “Einzugsgebiet” gar nicht klein.
LG
am 25. August 2010 um 11:25 Uhr.
Zitat: “Immer höhere Steuern, eine immer agressivere Gesetzgebung und eine steife alles streng überwachende Bürokratie zwingen das Unternehmertum in die Knie. Ein Kroate wird das schwer verstehen, das das so ist. Er hat Beziehungen um es sich irgendwie einzurichten. Diesen Spielraum haben ausländische Gesellschaften aber nicht. Die gehen wirtschftlich kaputt wie die Weinrebe im Mehltau.”
Dieser Meinung bin ich nicht und man muss das etwas differenzierter untersuchen. Es gibt in Kroatien und im Gebiet des Kvarner, auch im Hotelsektor sehr erfolgreiche ausländische Unternehmen. Ausserdem hatten ausländische Investoren vorher die Möglichkeit zu erfahren wie es geht, wenn man in Kroatien Geld anlegen will.
am 25. August 2010 um 19:10 Uhr.
Bitte sprecht mal mit den ausländischen Investoren und ihr (Kroaten) werdet feststellen, dass das Maß an Vetternwirtschaft und Korruption sowie die Tatsache, dass das Parlament am laufenden Band die Wirtschaft mit neuen Gesetzen konfrontiert, unmöglich vorhersehbar ist. Das erfährt man im Verlauf der Jahre. Das kann keiner vorher wissen, umsomehr nicht als angeblich eh Einiges sehr erfolgreich läuft etc. Die Realität ist aber NICHT so, wie sie scheint.
Wenn es gut wäre, gäbe es ja die horrenden volkswirtschaftlichen Bilanzen Kroatiens nicht. Aber es gibt sie leider. DAS belegt die Tatsachen und weist auf die Ursachen zurück, die ich mir erlaubt habe zu nennen.
Aber es gibt noch viele weitere Gründe für die Wirtschaftsprobleme, auch nicht nur Hausgemachte. Darüber sollten wir realistisch reden und nicht schönreden.