Vorläufiges Tourismusergebnis 2010

Die kroatische Regierung ist mit dem Tourismus 2010 sehr zufrieden.

Heute hat in Opatija, unter der Leitung von Ministerpräsidentin Jadranka Kosor, eine Sitzung des kroatischen Regierungsauschusses für den Tourismus stattgefunden.

Danach wurde auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass es in diesem Jahr 51,7 Mio. Übernachtungen und 8,2 Mio. Gäste gegeben hat. Dabei hat es sich um 46,3 Mio. Übernachtungen von Touristen aus dem Ausland (plus 7 %) und 5,4 Mio. (plus 2,0 %) Übernachtungen aus dem Inland gehandelt.

Die Anzahl der Gäste aus dem Ausland hat 7,4 Mio. (plus 3 %) und 882.000 (plus 4 %) aus dem Inland betragen.

Nach Angaben der Ministerpräsidentin ist dieser Anstieg auch darauf zurückzuführen, dass 90 % aller Gäste mit dem Auto anreisen, was durch den guten Autobahnausbau in Kroatien erleichtert wird.

Ausserdem wies sie darauf hin, dass es den stärksten Anstieg in der Gespanschaft Primorko Goranska mit 11 % gegeben habe. Es folgt die Gespanschaft Dubrovačka-Neretvanska mit 8 %. Nur bei den Gespanschaften Istra und Šibenska-Kninska, habe es eine Stagnation gegenüber dem Vorjahr gegeben. In allen anderen Gespanschaften sei ein Anstieg zu verzeichnen.

Der Staatssekretär im Tourismusministerium, Josip Borić wies darauf hin, dass im nautischen Tourismus in den ersten acht Monaten d.J., von den Hafenkapitänen 55.053 Vignetten vergeben wurden. Das seien 2 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

In den ersten sieben Monaten des Jahres 2010 haben 222 (plus 24 %) Kreuzfahrtschiffe mit 244.270 Fahrgästen (plus 26 %) kroatische Häfen angelaufen, teilte er ausserdem mit.

Anto Violić von der “ACI Hrvatska” sagte, dass bis Ende September d.J. ein Reingewinn von 18,7 Mio. Kuna erwartet wird. Das seien dann 25 % mehr, als im Vorjahr.

Am Ende der Pressekonferenz wurde die Ministerpräsidentin gefragt, wie es nun mit dem Bau der Brücke auf die Halbinsel Pelješac sei. Sie meinte daraufhin, dass diese Brücke gebaut wird und man ihren Bau unter dem Gesichtspunkt einer künftigen EU-Mitgliedschaft Kroatiens und des Schengen-Abkommens sehen müsse.

Quelle: Hina

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