250.000 Österreich – Pensionisten wohnen im Ausland

In den letzten Tagen wurde von der Bundesregierung die Anpassung für die Pensionen in Österreich bekannt gegeben. Für viele Pensionisten bedeuten diese Zahlen einen Nettopensionsverlust. Vor diesem Hintergrund sorgt die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage betreffend Leistungstransfers (Pensionen) ins Ausland für besondere Brisanz. Die Beantwortung wurde dem Anfragesteller NAbg. Norbert Hofer gestern zugestellt. Sie kann hier abgerufen werden.

In rund 149.000 Fällen wird die Pension in ein EU-Land überwiesen. Hier geht der größte Teil in die BRD. In rund 106.000 Fällen geht die Pension in Länder außerhalb der EU. 14.000 Pensionisten wohnen in der Türkei, 23.000 in Serbien, 14.000 in Kroatien und 18.000 in Bosnien-Herzegowina.

Norbert  Hofer: “Für Österreich bedeutet das einen enormen Verlust an Kaufkraft. Die Pension wird nicht in Österreich sondern im Ausland ausgegeben. Ich bin aber davon überzeugt, dass Pensionisten die in der Türkei oder etwa in Polen leben, sich im Krankheitsfall in Österreich versorgen lassen, weil die Qualität des Gesundheitssystems hierzulande wesentlich besser ist. Die vorliegenden Zahlen sind für mich ein weiterer Beweis dafür, dass Österreich alles daran setzen muss, primär heimischen Arbeitskräften die Chance auf eine berufliche Zukunft in Österreich zu geben und das übertriebene Setzen auf Zuwanderung und Gastarbeit ein Irrweg ist.”

Quelle: OTS

Ein Kommentar zu “250.000 Österreich – Pensionisten wohnen im Ausland”

  1. istra

    Jeder Rentner, der aus Österreich Rente bezieht, hat diese verdient. Er bezieht kein Geschenk. Es handelt sich um sein EIGENTUM, das er zuvor bezahlt hat.
    Die FPÖ und ihr Abgeordneter Ing. Hofer haben kein Recht das in Zweifel zu ziehen, oder die Höhe der Rente bei ehemaligen “Gastarbeitern” reduzieren zu wollen. Der Auslandsbezug von Pensionen ist gesetzlich geregelt. Auch mit allen Nicht-EU Anrainerstaaten hat Österreich dafür seit langem Sozialabkommen geschlossen.
    Jeder freie Mensch hat das Recht seine Rente auszugeben wo er will.
    Wenn der “Freiheitliche” Abgeordnete Ing. Hofer diese Freiheit einschränken will ist er in der falschen Partei oder diese Partei agiert falsch. Wenn er jetzt den Verlust der Kaufkraft im Inland bejammert, dann ist zu fragen, warum er den Gewinn seiner Republik nicht bejubelt, den der Rentner in 40 Jähriger Arbeit für Österreich zurücklässt, wenn er wieder in seine Heimat zieht.
    Es ist übel, wenn sogar Abgeordnete eines Parlamentes anfangen auf verfassungswidrige Weise den Sozialneid zu schüren und dafür ihr Parlament als Podium missbrauchen.

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