Gute Erfahrungen mit Ordnungskräften in Pula

Neben der Stadt Rijeka gehört die Stadt Pula zu den Städten und Gemeinden, die ein Urteil des kroatischen Verfassungsgerichts umgesetzt hat, wonach die Überwachung des ruhenden Verkehrs nicht durch Privatunternehmen, sondern nur durch besondere städtische Ordnungskräfte (Hilfspolizeibeamte) durchgeführt und bestraft werden darf. In dem Urteil wurde entschieden, dass diese Aufgabe eine hoheitliche Aufgabe ist, welche nicht durch Privatunternehmer wahrgenommen werden kann.

Aus diesem Grund setzte die Stadtverwaltung ab dem 8.6. d.J. drei uniformierte städtische Ordner ein, die nach einer “Schonfrist” von ein paar Tagen, in den ersten zwei Wochen ihrer Tätigkeit 1.860 Bestrafungen vorgenommen haben. Nachdem sich ihre Tätigkeit herumgesprochen hatte, hat sich die Situation spürbar verbessert. Bis gestern sind insgesamt 4.585 “Knöllchen” verteilt worden.

Bürgermeister Boris Miletić zeigte sich über die Verbesserungen zufrieden, ist aber davon überzeugt, dass noch mehr unternommen werden  muss. Aus diesem Grund hat er angekündigt darüber nachzudenken, ob weitere Ordnungskräfte eingestellt werden.

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