Kroatien musste Hypo Alpe 40 Mio. Euro zahlen

Manchmal lohnt es sich, in Archiven zu stöbern, um nachzusehen, was in der heutigen Zeit leicht vergessen wird.

Dazu dieser Bericht, auf den ein Leser des Blogs hingewiesen hat.

Bei Betrachtung dieser Angelegenheit muss aber darauf hingewiesen werden, dass dieser Vertrag durch eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem damaligen “König von Slawonien” Branimir Glavaš, der im Moment in Bosnien-Herzegowina in Auslieferungshaft sitzt, und dem Landeshauptmann von Kärnten, Jörg Haider zustande gekommen ist.

Ein Kommentar zu “Kroatien musste Hypo Alpe 40 Mio. Euro zahlen”

  1. istra

    Die Kroatische Nationalbank hat nach diesem Bericht selbst dafür gesorgt, dass ihr Kroatischer Staat, also ihr Auftraggeber, 40 Mio EUR zahlen musste!

    Ich zitiere dazu als Beleg den Abschnitt aus dem von soline genannten Berichts des WIRTSCHAFTS-BLATT´s vom 18.03.2008:
    Zitat:
    “Es wurden zu wenig Reserven im Verhältnis zu den offenbar schlagend gewordenen faulen Krediten gebildet (Anmkg. von istra: bei der von der HYPO erworbenen Slavonska Banka). Dass die Reserven nicht ausreichten, wurde an Hand einer Routineprüfung der kroatischen Nationalbank festgestellt.”
    Ende Zitat. Ohne Worte….

    Auch auf der Österreichischen Seite gibt es dabei Kurioses: der neulich abgesetzte Vorstandvorsitzende der Bank Hypo Alpe Adria, Herr Wolfgang Kulterer aus Kärnten, hat diesen nun gewonnenen Prozess seinerzeit angestrengt. Aber er selbst sitzt nun in Untersuchungshaft wegen Verdacht auf Untreue, Geldwäsche, Bilanzfälschung und Bildung einer kriminellen Vereinigung in Verbindung mit seinen Bankgeschäften bei der Hypo Alpe Adria!

    Die Geschichte hat letztlich ihr Gutes: Demokratie und Rechtsstaat funktionieren, nur die Gauner glaub(t)en nicht dran….

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