Multikulti-Politik in Deutschland gescheitert?

In Deutschland ist die CDU mit ihrer Schwesterpartei CSU auf der Suche nach einem schärferen konservativen Profil und streitet darüber, ob Deutschland ein Zuwanderungsland ist. “Dieser Ansatz ist gescheitert, absolut gescheitert”, bestätigte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Mehr dazu hier.

Diese politische Entwicklung wird auch von einer kroatischen Zeitung aufmerksam verfolgt, wie man hier sehen kann.

4 Kommentare zu “Multikulti-Politik in Deutschland gescheitert?”

  1. istra

    Anders als vereinzelt deutsche Politiker es behaupten ist Multikulti sehr lebendig. Eine kroatische Einwanderungsfamilie oder ein tükischer Sippenverband haben angestellte Arbeit oder sind Unternehmer und leben einträchtig inmitten der deutschen Gesellschaft.
    Mir ist neulich im Mira-Einkaufszentrum in München aufgefallen, dass die Migrantenfamilien fast ein bisschen sorgfältiger gekleidet erscheinen als Deutsche und total integriert sind.
    Die Deutschen “Christlichen” Politiker scheinen ein Problem zu haben, dass sie nun auf die “Ausländer” schieben möchten, selbst wenn die oftmals längst einen dt. Pass haben. Sie sind es, die die Mittel an den Schulen kürzten. Sie sparen an Integrationsangeboten und tragen zur Integration nichts mehr bei.
    Es erscheint den dt. Politikern wichtig zu sein, am rechten Rand der Gesellschaft nach Stimmen zu fischen und die Migranten mit Forderungen zu überziehen. So laden sie die Notwendigkeit zur Integration einseitig bei den Migranten ab. Unschöne Äusserungen zu einer dt.Leitkultur, die es weder in Realität noch in der dt. Verfassung gibt, diskriminieren Migranten pauschal.
    Nach meinem Kenntnisstand sind Deutsche und Migranten in Deutschland etwa gleich gesetzestreu.
    Multikulti lebt und bedeutet Integration aber nicht Assimilation. Das entspricht exakt der Rechtslage in Deutschland, die Meinungsfreiheit und Glaubensfreiheit etc. garantiert.
    Merkel und Seehofer bringen derzeit da viel durcheinander und werden deshalb von allen Seiten heftig kritisiert.

  2. Hendrik

    Anders als vereinzelt deutsche Politiker es behaupten ist Multikulti mausetot. Eine afghanische Einwanderungsfamilie oder ein tükischer Sippenverband haben selten Arbeit oder sind Unternehmer und leben weit überwiegend außerhalb der deutschen Gesellschaft.
    Mir ist neulich im Mira-Einkaufszentrum in München aufgefallen, dass die Ausländerfamilien ein bisschen ungepflegter gekleidet erscheinen als Deutsche und total desintegriert sind.
    Die deutschen linken Politiker scheinen ein Problem zu haben, dass sie nun auf die Deutschen schieben möchten, selbst wenn die oftmals längst gegenüber Ausländern benachteiligt sind. Sie sind es, die die Integrationsmilliarden zum Fenster hinauswerfen. Sie sparen an Integrationsforderungen und tragen zum gesellschaftlichen Konsens nichts mehr bei.
    Es erscheint den dt. Politikern wichtig zu sein, am linken Rand der Gesellschaft nach Stimmen zu fischen und die Deutschen mit Forderungen zu überziehen. So laden sie die Notwendigkeit zur Integration einseitig bei den Deutschen ab. Unschöne Äußerungen zu einer angeblichen Ausländerfeindlichkeit, die es weder in Realität noch in der dt. Verfassung gibt, diskriminieren Deutsche pauschal.
    Nach meinem Kenntnisstand sind Ausländer in Deutschland führend in der Kriminalstatistik, in Berlin sind 80 Prozent der Häftlinge Moslems.
    Multikulti ist tot und bedeutet Desintegration und Parallelgesellschaften. Das widerspricht exakt der Rechtslage in Deutschland, die das Grundgesetz über alles stellt und nach Einigkeit und Recht und Freiheit strebt.
    Roth und Trittin bringen derzeit da viel durcheinander und werden deshalb von allen Seiten heftig kritisiert.

  3. istra

    @ Hendrik
    Wie: Roth und Trittin haben weder ein Amt noch eine Äußerung zu dem Thema gemacht, hingegen heizen Sarrazin, Seehofer und Merkel die Hetze kräftig an.
    Außerdem: kannst Du auch selber texten?

  4. Astrid

    Nein, Multikulti ist nicht tot. Sicher gibt es Fälle, wo es Probleme gibt, aber in den meisten Fällen funktioniert das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen einwandfrei, positiv verstärkt durch Gruppen wie unsere Multikulturelle Frauengruppe, in denen sich die unterschiedlichsten Menschen begegnen und ihre Gemeinsamkeiten entdecken.

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