Riesiges Einkaufszentrum bei Rijeka?

Nahe der Stadt Rijeka, befindet sich die Gewerbezone Grobnik, die zu der Gemeinde Cavle gehört. Wie die Zeitung Novi List in ihrer heutigen Ausgabe schreibt, plant das Unternehmen Flio d.o.o., Zagreb, welches sich im Besitz der italienischen Familie von Maurizio Zamparini befindet, dort ein Einkaufszentrum mit einer Größe von 33.000 m² zu bauen. Dabei wird es sich, nach Angaben der Zeitung, um das größte Einkaufszentrum in ganz Kroatien handeln.

Sollte es tatsächlich gebaut werden, wird es über einen eigenen Autobahnanschluss und einen Regionalflughafen verfügen.

Mehr dazu hier.

6 Kommentare zu “Riesiges Einkaufszentrum bei Rijeka?”

  1. Kyrill

    Rijeka macht sich wirklich…

  2. Anette

    Wieviele monströse Einkaufszentren sollen denn noch aus dem Boden gestampft werden? Bestes negatives Beispiel ist doch dieses fürchterliche Tower Center in Rijeka. Was soll denn bitteschön so tolles in dem größten kroatischen Einkaufszentrum angeboten werden, was die Welt noch nicht gesehen hat. Noch mehr Lebensmittel, noch mehr Möbel, noch mehr Billigklamotten??? Vielleicht hoffen die Investoren darauf, dass dann auf dem neugebauten, regionalen Flughafen ganz, ganz viele kaufkräftige Kroaten aus den anderen kroatischen Städten, die ebenfalls über einige große Einkaufszentren verfügen, hingeflogen kommen und dort ihr ganzes Geld ausgeben. WAS FÜR EIN QUATSCH!!!

  3. Mark

    Wieviele Einkaufszentren wollen die “Investoren” noch in Kroatien aufstellen, siehe Stadt Split die Anzahl der Einkaufsstädte,Läden im Vergleich zur kleinen Population in Split grenzt ja schon an Perversionen.

    Wo sind die Produktions-Industriegebiete?

    Kroatien scheint das kleine USA zu sein(wobei die USA noch im Technologiemarkt weltführend ist) nichts produzieren, nichts herstellen aber nur konsumieren.

    Und das bei einer Arbeitslosigkeit von mind 18%

  4. Krista

    Wie ich soeben gelesen habe ist mit dem grossen Einkaufszentrum
    in Poreč begonnen worden. 23.000 qm sollen es sein. Ich frage mich
    nun wirklich wer das alles braucht. Soooo viele Leute wohnen doch dort
    auch nicht und die Touristen brauchen das doch auch nicht.
    Es soll auch noch ein Supermarkt rein kommen, neben Lidl, Plodine und
    Kaufland. Egal, ich verstehe es eben nicht.

  5. istra

    @ Krista
    Zamparini plant offenbar eine Einkaufstadt in der es ALLES gibt, also die besonders attraktiv für den Käufer ist. Also hofft man den Wettbewerbern die Kundschaft mit “klotzen statt kleckern” abspenstig zu machen.
    Es wird gelingen, weil auf den Waren aus dem Ausland grossteils riesige Gewinnspannen liegen, vor allem wenn man selber direkt in Fernost einkauft.
    Ein paar Schuhe kosten im Einkauf dort etwa vier Euro, ziemlich egal wie es aussieht. Jetzt kann man selber schätzen, was da hängen bleibt. Manche Saisonartikel haben tausende Prozent Handelsspanne, wobei dann die Steuern und Kosten fast egal sind. Bei diesem Geschäftsmodell brauchen die Zamparini´s nur noch günstige Einführungswochen zu schalten und ständig ein paar Lockangebote zu lancieren, und zu warten, bis das Investment wieder hereingespielt wurde, was etwa 2,5 Jahre dauert. Nachdem die Fachgeschäfte in Rijeka dicht machen mussten und andere Grossmärkte Staub ansetzen, werden wir für eine Nachttischlampe 30 Kilometer zurücklegen müssen.
    Das ist denen Zamparini´s sie erfolgreiches Geschäftsmodell das mit teureren Waren aus heimischer Produktion garantiert nicht funktioniert….

  6. Krista

    @istra
    ja es ist genau die gleiche Entwicklung, die wir hier in Deutschland auch
    hatten und haben. Aber wie du richtig gesschrieben hast, man kann dann nicht das kaufen was man gerade braucht sondern bekommt nur das,
    was im Moment angeboten wird. Ich finde es schade, denn es leidet die Vielfalt darunter.

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