Tourismusminister wurde kein Strom abgedreht

In- und ausländische Medien berichteten in den letzten Tagen, dem kroatischen Tourismusminister Damir Bajs sei in der vergangenen Woche von dem Stromkonzern HEP d.d. in seinem  Privathaus in Bjelovar der Strom abgedreht worden, weil er dort Schulden in Höhe von 800 Kuna hatte.

Der Stromkonzern hat längst folgendes mitgeteilt: “Naime, uvidom u evidenciju Službe za opskrbu kupaca Elektre Bjelovar utvrđeno je da u stanu ministra Damira Bajsa struja nije isključena” – nach Prüfung aller Unterlagen bei HEP, Bjelovar wurde festgestellt, dass von uns bei Minister Damir Bajs kein Strom abgeschaltet wurde.

Ein Kommentar zu “Tourismusminister wurde kein Strom abgedreht”

  1. istra

    In meiner weiter entfernten Nachbarschaft in Kroatien ist es vorgekommen, dass der Strom “abgedreht” wurde. Dabei wird (zumindest am Land bei Einzelhäusern) kein Schalter gedreht, sondern etwas brutaler das Stromkabel außen an der Haus-Anschlussleitung abgezwickt.
    Das ist ein urtümliches vorgehen, dass mir unverhältnismäßig erscheint.
    Die öffentlichen Gebäude der Republik werden hingegen kostenlos mit Strom versorgt! Dort zwickt natürlich niemand den Strom weg.
    Hier wurde zweierlei Gesetzesmaß erlassen.

    Ich würde anregen, dass die HEP sich ein mehrstufiges Verfahren überlegt,
    mit dem eine zivilisierte Durchsetzung ihrer Ansprüche gegen Schuldner möglich ist. Immerhin können Missverständnisse oder ein Auslandsaufenthalt Ursache sein. Außerdem gäbe es immer noch das Grundbuch, in das eine Schuld zugunsten der HEP eingetragen werden kann.

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