Jäger bei Rijeka von Bärin schwer verletzt

Gestern Morgen sind zwölf Mitglieder des Jagdvereins “Lisjak” aus Kastav in der Nähe von Rijeka auf die Rotwildjagd gegangen. Zu ihnen gehörte auch der 82-jährige Š.K., einer der ältesten Mitglieder des Vereins.

In dem dichten Wald Breza bei Škalnica ist er offensichtlich plötzlich zwischen eine Bärin und ihr Jungtier geraten. Sie hat ihn sofort angegriffen und trotz eines Schusses in die Luft, wurde der Jäger schwer verletzt. Dadurch hat er einen großen Blutverlust erlitten. Nach kurzem und heftigen Kampf ist die Bärin wieder im Unterholz verschwunden.

Der Jäger stand unter Schock und konnte sich trotzdem selbst bis zu einer Straße retten, wo er von seinen Jagdkameraden gefunden wurde. Er berichtete von dem Vorfall und es bestand unter ihnen die Befürchtung, dass es zu einem weiteren Angriff der Bärin kommen könnte.

Er ist danach mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus KBC Sušak nach Rijeka gebracht worden. Die dortigen Ärzte teilten inzwischen mit, dass sich sein Zustand wieder stabilisiert hat. Es bestehe aber die Gefahr einer Infektion, sodass er mit Antibiotika behandelt werden muss. Außerdem sei vorgesehen, bei ihm eine Hauttransplantation vorzunehmen.

Aufgrund dieses Vorfalls bestand unter der ganzen Jägerschaft von Kastav gestern eine große Aufregung und dieses Ereignis war und ist, unter der Bevölkerung des kleinen Ortes, das Thema Nr. 1.

Hier die Titelseite der heutigen Ausgabe von Novi List.

2 Kommentare zu “Jäger bei Rijeka von Bärin schwer verletzt”

  1. Mrvica

    Schon an anderer Stelle habe ich geäußert das Bären nicht zu unterschätzen sind.Erst recht nicht ,wenn sie noch Junge führen.
    Das aber hätten die Teilnehmer der Jagdgesellschaft wissen müssen
    und entsprechende Vorkehrungen treffen müssen.
    Der verletzte Jäger hatte sehr großes Glück das die Bärin von ihm abgelassen hat.Ich kann nur jeden davor warnen sich einem Bären
    zu nähern bzw.eventuellen Jungtieren zu nahe zu kommen.

  2. ivo

    Du hast schon recht, dass Bären nicht zu unterschätzen sind. Aber welche Vorkehrungen soll man denn treffen? Ich selbst habe am Fuss des Velebits bestimmt keine Bären gesucht, sondern bin ganz normal wandern gegangen. Urplötzlich stand eine Bärin mit zwei Jungen vor mir. Sie kam aus dem Unterholz. Ich bin starr vor Schreck stehen geblieben und es ging alles gut. Glück gehabt.

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