Bekommt nun auch Ivo Josipović Probleme?

Um 17:42 Uhr wurde berichtet:

Am 10.1.2010 hat die Stichwahl für das Amt des Staatspräsidenten in Kroatien stattgefunden und Ivo Josipović (SDP) wurde zum Staatsoberhaupt gewählt.

Nach den gesetzlichen Vorschriften war jeder Kandidat verpflichtet, einer besonderen staatlichen Kommission mitzuteilen, von wem und in welcher Höhe er Wahlkampfspenden entgegengenommen hat. Dieser Verpflichtung ist auch der neu gewählte Staatspräsident nachgekommen. Er hat angegeben insgesamt 565.300,00 Kuna erhalten zu haben.

Größter Einzelspender war mit 200.000,00 Kuna die DIOKI-Gruppa d.d., Zagreb, deren Hauptaktionär der schweizerisch/kroatische Unternehmer Robert Ježić, dem man schon länger eine politische Nähe zur Regierungspartei HDZ und dem ehemaligen kroatischen Ministerpräsidenten Ivo Sanader nachgesagt hat.

Dieser Unternehmer ist Ende der vergangenen Woche festgenommen worden und kurz danach hat ein Richter, eine Untersuchungshaft von zunächst 30 Tagen gegen ihn angeordnet. Ihm wird vorgeworfen, in der Vergangenheit das staatliche Unternehmen HEP d.d. geschädigt zu haben. (Anm.: Es gilt aber weiter die Unschuldsvermutung)

Heute Morgen ist in Medien an diese Wahlkampfspende erinnert worden.

Als Reaktion darauf sagte Željko Jovanović vom Vorstand der SDP, dass zum damaligen Zeitpunkt nicht bekannt gewesen sei, dass Ježić in Fälle von Wirtschaftskriminalität und Korruption verwickelt sein könnte.

Quelle: Index hr

Anmerkung: Eine Reaktion des Staatspräsidenten oder seines Büros, ist bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt geworden.

Edit:

Inzwischen hat der Staatspräsident gegenüber einem Radiosender mitgeteilt, dass er die Wahlkampfspende zurückzahlen wird, wenn sich heraus stellt, dass sie aus kriminellen Machenschaften stammt.

Ein Kommentar zu “Bekommt nun auch Ivo Josipović Probleme?”

  1. Johannes Wenzel

    Hallo Soline,

    ich finde das großartig, was Du da machst, “vielen Dank” und “Ganz großes Lob”!!!
    Im Jahr 2007 habe ich in Zadar einen Bauantrag gestellt, dieser Bauantrag wurde im Januar 2010 abgelehnt, weil auf dem Grundstück noch keine Straßenplanung und Wasser-, Strom-, eingerichtet sind, dabei sind die Pläne schon seit Monaten im Rathaus in der Schublade (im PC), werden aber nicht öffentlich gemacht. Ich weis nicht was ich noch dazu beitragen kann, damit ich endlich die Baugenehmigung bekomme. Kannst Du mir einen Tipp geben???.

    Viele Grüße
    Johannes Wenzel

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