Verein zur Förderung des Tierschutzverein Felix-Krk

Am 30.10.2010 teilte Michael Blume, der sich mit seinen Freunden aufopferungsvoll darum gekümmert hat, dass auf der Insel Krk ein Tierheim eröffnet werden konnte in einem Kommentar dieses Blog mit, dass am Vorabend ein Verein unter dem Namen “Verein zur Förderung des Tierschutzvereins Felix-Krk” gegründet wurde. Dieser Verein kann nach seinen Angaben demnächst Spendenquittungen ausstellen und daraufhin haben schon einige Unternehmen und private Personen ihre Unterstützung zugesagt.

Diese sehr schöne Aktion ist unterstützungswert und zukünftige Spender aus Deutschland werden gebeten sich an diesen Verein zu wenden, damit der Tierschutz auf der Insel Krk unterstützt und damit das neu eröffnete Tierheim nicht, wie in anderen Fällen, in Zukunft als Tötungsstation bezeichnet wird.

Die Leser dieses Blog werden gebeten, diesen Verein zu unterstützen, damit der Ausbau des Tierheimes auf der Insel Krk so fortgesetzt wird, wie es Blume bei seiner Eröffnungsrede am 16.11.2010 zu Ausdruck gebracht hat. “Er möchte, dass in Omišalj auf der Insel Krk ein Tierheim entsteht, welches als Vorzeigeobjekt für ganz Kroatien dienen kann.”

Dabei ist davon auszugehen, dass es dem von den Mitgliedern des Tierschutzvereins gewähltem Vorstand  überlassen bleibt zu entscheiden, welche weiteren Massnahmen getroffen werden müssen, die für den Tierschutz auf der Insel Krk wichtig, richtig und notwendig sind.

Dazu gehört nicht, dass Katzen- und Hundefutter, sowie Sterilisationen, nur auf Kosten des Vereins durchgeführt werden. Ein echter Tierfreund übernimmt diese Kosten, wenn er es für notwendig hält, aus seiner “eigenen Tasche” und gekauftes Futter muss nach Meinung von Experten, auch nicht immer notwendig sein.

2 Kommentare zu “Verein zur Förderung des Tierschutzverein Felix-Krk”

  1. Michael

    @ Soline

    Danke erst einmal für deinen Artikel!

    Sicher sollten die Baumassnahmen, die für Mai 2011 von uns geplant werden mit den Verein, aber auch hauptsächlich mit der Gemeinde abgestimmt werden, denn diese muss es ja auch genehmigen. Desweiteren ist dieses auch eine finazielle Frage, sowie die der technischen Umsetzung, wir sind Personen aus verschiedenen Berufen,
    zwar mit handwerklichem Geschick, aber keine Maurerkolonne.

    Auch ist es richtig, dass es nicht immer Fertigfutter sein muss, aber wenn hunderte Dosen Katzen- und Hundefutter, sowie mehrere Säcke Trockenfutter gespendet werden, sollte man die doch auch benutzen.

    Man kann auch nicht von den freiwilligen Tierschützern verlangen das sie Futter für mehrere dutzend Katzen kaufen, die Ihnen überhaupt nicht gehören, sondern frei Leben und von den Tierschützern nur versorgt werden.

    Ich finde es auch selbstverständlich, dass jeder sein eigenes Haustier auf seine Kosten versorgt. Ich kann aber nicht verlangen, dass die Tierschützer wild lebende Katzen auf Ihre Kosten kastrieren bzw. sterilisieren lassen. Wer dazu finaziell in der Lage ist sollte dieses ins Auge fassen und auch tun.

    Marijan wollte das soviel Katzen wie möglich sterilisiert und kastriert werden um so die Katzenpopulation einzudämmen. Dieses war seine Motivation und der Grund, dass der Verein diese Behandlungen bezahlte.

  2. Gerhard

    Als langjähriger Krkliebhaber und –urlauber möchte ich auch gerne zum Thema Tierschutz und neues Tierheim etwas sagen:

    Auch ich finde die Initiative von Michael Blume und seinen Freunden für den Bau des neuen Tierheims ganz toll. Damit kann der Tierschutz auf unserer Lieblingsadriainsel in Zukunft bestimmt neue Wege gehen, die zeitgemäß sind.

    Ich habe übrigens auch in den letzten Jahren, ohne Mitglied des Vereins zu sein direkt an Felix gespendet um so den Tieren auf Krk zu helfen. Eine Bekannte von mir, auch Krkliebhaberin und kein Vereinsmitglied konnte ich vor zwei Jahren leicht dazu überreden einen Entschädigungsbetrag, der ihr von einem Gericht in Deutschland zugesprochen wurde, über einen befreundeten Tierschutzverein aus Deutschland, dem Verein zur Verfügung zu stellen. Dabei hat es nur ein kleines Problem gegeben. Sie hat bis heute noch keine Bestätigung erhalten können, ob dieser Betrag auch wirklich in Krk angekommen ist.

    @Michael:

    Zum Thema Tierheim und Genehmigung muss ich dich allerdings korrigieren. Natürlich wird die Gemeinde als Grundstückseigentümer bei der Planung mitreden können und wollen, allerdings kann keine Gemeinde auf Krk selbst bestimmen was und wie gebaut wird. Diese Genehmigung kann nur von der Baubehörde der Primorska-goranska Zupanija mit Zweigstelle in der Stadt Krk und den Veterinärbehörden erteilt werden. Dies muss nach meinem Kenntnisstand durch einen Architekten (Projektanten) vorbereitet werden und die Genehmigung kann dann aufgrund der Architektenpläne erteilt werden. Sowohl der Architekt, als auch die Behörde werden für ihre Leistungen Geld verlangen. Insoweit ist sicherlich der neue Vorstand gefordert, für hinreichende Mittel hierfür zu sorgen.

    Bei unseren Urlauben haben wir im Übrigen in Dörfern in denen wir zu Gast waren, viele „streunende“ Katzen gesehen. Bei uns entstand dabei der Eindruck, dass die Katzen, wie auch in deutschen Dörfern, fast ausschließlich draußen leben und auch die Aufgabe der Mäusejagd haben. Trotzdem wurden sie von vielen Einheimischen gefüttert und versorgt. Dabei waren auch sehr arme Menschen, die anscheinend die Reste ihres eigenen Essens an die Katzen verfüttert haben. Regelrechte Hauskatzen sind, wie bei uns in Deutschland üblich, in Kroatien eher selten. Auch wir haben, nachdem wir das gesehen haben, teilweise zumindest in den zwei Wochen, in denen wir jeweils da waren, den Katzen Futter hingestellt. Aus unserer Sicht ist das Problem der streunenden Katzen sicherlich nicht kurzfristig in den Griff zu bekommen. Dies wird sicher lange dauern, und sollte sinnvoller Weise vom Tierschutzverein und den Verantwortlichen gesteuert werden. Es kann ja sicherlich nicht sein, dass jedes Mitglied des Vereins selbständig ohne Kenntnis des Vorstandes die bei ihm in der Nähe lebenden Katzen auf Kosten des Vereins füttert und kastrieren bzw. sterilisieren lässt. Sollte dies so sein, helfen wir im nächsten Urlaub gerne und werden einige Katzen einfangen und zur Sterilisation zum Tierarzt nach Krk bringen und die Rechnung dann an Felix schicken lassen. Mittlerweile hat man ja auch in Deutschland erkannt, dass es wichtiger ist die Bauern bzw. Dorfbewohner zu sensibilisieren und durch Hinweise und pädagogische Maßnahmen darauf einzuwirken, dass die vermeintlichen Besitzer sich auch um die Kastration bzw. Sterilisation kümmern. Eine finanzielle Unterstützung durch einen Tierschutzverein kann dann, wenn es unbedingt notwendig ist im Bedarfsfall angeboten werden.

    Ich bitte diese Zeilen nicht mißzuverstehen, aber eine solche Mammutaufgabe, wie sie der Betrieb und der Unterhalt eines solchen Tierheims darstellt, kann nur mit einer vernünftigen Leitung durch den Vorstand funktionieren, der soweit ich weiß komplett ebenfalls ehrenamtlich arbeitet und keinerlei Entgelt für seine Tätigkeiten bekommt. Schließlich ist durch das neue Tierheim auch ein neuer Kosten- und Aufgabenblock auf den Tierschutzverein zugekommen, denn die dort lebenden Tiere müssen doch schließlich auch gefüttert, gepflegt und versorgt werden. Darüber hinaus sollte die Vermittlung der dort lebenden Tiere oder auch tatsächlich herrenloser Katzen an oberster Stelle stehen, da nur so endgültig geholfen wird.

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