Resolution des EU-Parlaments

Heute Mittag hat das EU-Parlament in Straßburg, mit 548 Ja-Stimmen gegen 43 Nein-Stimmen und 52 Enthaltungen, eine Resolution zum Beitritt Kroatiens verabschiedet.

Mehr dazu hier.

Wichtig ist dieser Satz: “Die Beitrittsverhandlungen zwischen Kroatien und der EU könnten in der ersten Jahreshälfte 2011 erfolgreich beendet werden, sofern Kroatien am eingeschlagenen Reformkurs festhält.”

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass vor der Abstimmung dieser Artikel in einem kroatischen Medium veröffentlicht wurde. Wahrscheinlich gehörten die dort genannten Abgeordneten zu den Neinsagern.

2 Kommentare zu “Resolution des EU-Parlaments”

  1. ciovolo

    der abgeordnete hat nicht unrecht, es gibt in der tat noch viele ungeklärte eigentumsverhältnisse bzw. eigentlich sind sie geklärt aber die justiz tut alles um zu verhindern das sie geklärt werden, die menschen sterben irgendwann weil die justitz sich immer neue dinge einfallen läßt um eine korrekte entscheindung hinauszuzögern so das verfahren teilweise schon über 30 jahre laufen unglaublich!

    auch entschädigungen die einem bereits zugresprochen worden sind werden einfach nicht ausgezahlt!

    ich denke trotzdem das kroatien aufjeden fall in die eu muß damit die menschen hier ein instrument haben um sich gegen die machenschaften der politik und justiz wehren zu können.

  2. istra

    Es werden in Kroatien zur Verschleierung vor dem EU-Beitritt viele Nebelkerzen geworfen, die da Namen wie Justizreform, Eigentumsverhältnisse, Korruption, Artilleriedokumente usw. usw. heißen mögen. Hinter diesem Lärm der Debatte und dem Nebel befindet sich aber die Volksabstimmung, die nach der Kroatischen Verfassung allein maßgeblich ist, ob Kroatien in die EU geht oder nicht!

    Wenn alle Nebelkerzenwerfer und Zweifler siegen würden, und das kroatische Volk der EU abschwört, dann werden auch die EU Touristen nicht mehr kommen wollen. Kroatien wird eine nationale Welle überrollen und anschließend wird das schöne Land in bittere Armut zurückfallen. Mit Nationalisten will in Europa niemand zu tun haben.
    In Schönheit untergehen, wäre in diesem Fall das kroatische Schicksal.

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