Täuschen Markenhersteller Verbraucher in Osteuropa?

Was viele Verbraucher in Kroatien und Osteuropa bereits länger vermutet haben, ist jetzt von einem Institut aus der Slowakei bestätigt worden. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass unter dem Markennamen internationaler Hersteller Waren vertrieben werden, die anders hergestellt werden, als in Italien, Österreich, Deutschland oder anderen westlichen Ländern.

Nach seinen Angaben gehören Konzerne wie Coca Cola, Kotányi, Nestlé, Jacobs, und Tchibo dazu.

Dabei fällt hauptsächlich der Konzern Coca Cola auf. Seine Getränke werden aus ganz anderen Grundstoffen in Osteuropa hergestellt und verkauft, als im Rest der Welt.

Darüber hinaus sind kroatische Hausfrauen schon länger davon überzeugt, dass Waschmittel des Herstellers Henkel, die in Kroatien verkauft werden, nicht die Waschkraft haben, wie in Deutschland und Männer sind der Meinung, dass die Nassrasierer der Marke Gillette in Kroatien ebenfalls schlechter sind, als in Mitteleuropa.

Quelle: Novi List

2 Kommentare zu “Täuschen Markenhersteller Verbraucher in Osteuropa?”

  1. istra

    Das GÖSSER – Bier aus Leoben-Göss ist mir als Qualitätsbier bekannt.
    Zu meinem Erstaunen kommt diese Marke bei BILLA in Kroatien aus Ungarn!
    Da frage ich mich schon, ob das noch das gewohnte Qualitätsbier ist, das ich kenne. Auf einen Kauf habe ich natürlich verzichtet.

    Ein anderes Beispiel:
    Michelin Reifen galten als ein Qualitätsprodukt aus Frankreich. Meine Michelinreifen, das entdeckte ich NACH dem Kauf, stammen aus Polen. Der Hochpreis war aber der aus französischer Produktion.

    Das Thema ist demnach Gewinnmaximierung durch Globalisierung, wobei Qualitätsfragen ungekläert sind.
    Meine Beiden Beispiele sind EU-intern.

    Aber es gibt genügend Beispiele, wo die Produkte aus Asien oder Afrika stammen, ohne das der Käufer etwas ahnt. Da wurden in letzter Zeit Edelmarken der Deutschen Autoindustrie im TV genannt, die nur noch den Motor und die Rohkarrosse selber bauen….

  2. Mrvica

    Auch ich habe diese Woche die Erfahrung gemacht,wo eine Marke draufsteht,muß noch lange keine Marke drin sein.
    Anläßlich einer Reperatur am Auto wollte ich bei einer großen deutschen
    Werkstattkette die benötigten Ersatzteile erwerben.Der mir genannte Preis für die zwei Spurstangen,zwei Pendelstützen so wie zwei Tonnenlager
    hat mir fast die Sprache verschlagen.Letztendlich stellte sich heraus das die angebotenen Teile Lizensfertigungen minderer Qualität waren ,so das ich diese Ersatzteile nicht gekauft habe .Das Ende vom Lied war ,das ich auf Markenteile aus dem I-Net zurückgegriffen habe,die,auch noch fast 60% günstiger waren. In Zukunft werde ich sehr genau prüfen ob ich nicht mit billigen Lizensprodukten über den Tisch gezogen werden soll.Der eine oder andere Hersteller wird dann sehr schnell einen kunden weineiger haben.

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