Auslandsinvestitionen in der Republik Kroatien

Nachdem sich Kroatien als selbstständig erklärt hatte, sind erhebliche Investitionen aus dem Ausland in das Land, mit seinen etwa 4,5 Mio. Einwohnern geflossen. Bis zum Ende des Jahres 2010 handelte es sich dabei um 24,474 Mrd. Euro, die offiziell registriert wurden.

Es ist interessant sich diese Investitionen einmal im Einzelnen anzuschauen (in Mio. Euro).

Der größte Betrag ist aus Österreich investiert worden. Es handelte sich um einen Betrag von 6.226,2. Es folgen die Niederlande mit 3.706,0, Deutschland mit 2.930,6, Ungarn mit 2.330,2, Luxemburg mit 1.371,3, Frankreich 1.369,7, Italien 1.178,4, Slowenien 1.155,5,  Niederländische Antillen 885,7, Belgien 538,3, Schweiz 451,8, Großbritannien 380,8,  internationale Finanzinstitutionen 277,9, Zypern 182,1, Schweden 166,5, Dänemark 165,6, Russland 153,7, Norwegen 151,1,  Irland 139,3, Malta 102,6, USA 93,1. Es folgen andere Länder wie z.B. Bosnien und Herzegowina, Polen, Spanien, Lichtenstein, Slowakei, Israel, San Marino, Iran, Monaco und weitere.

Führend ist also Österreich und Schlusslicht sind in dieser Aufstellung die Vereinigten Staaten von Amerika. Dass die Niederländer an zweiter Stelle liegen, hätte eigentlich auch niemand erwartet.

Interessant sind auch die Beträge bis 1995, als Kroatien seine vollständige Souveränität erreichen konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt war Deutschland mit 55,6  Spitzenreiter. Gefolgt von 52,5 von Österreich und der Schweiz mit 33,7. Die Niederländer haben bis zu diesem Zeitpunkt 17,0 investiert.

1997 war anscheinend ein spannendes Jahr. Deutschland hat 59,2 abgezogen und Österreich 249,5 neu investiert. Nach dem Regierungswechsel des Jahres 2000 hat es erneut eine interessante Entwicklung gegeben. Deutschland investierte im Jahr 2001 622,9  und Österreich 562,2 in Kroatien.

Erstaunlich sind auch die Zahlen aus 2010. Deutschland investierte 62,5. Die Niederlande zogen 297,5 und Österreich zog 8,4 wieder ab.

Quelle: HNB

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