FPÖ: Unterstützung für das größte Volk am Balkan

Auf Einladung der FPÖ, konkret auf Initiative des freiheitlichen EU-Delegationsleiters Andreas Mölzer mit Unterstützung des FPÖ-Bildungsinstitutes, trafen sich gestern in Wien maßgebliche Vertreter serbischer Parteien mit Proponenten der FPÖ zu Gesprächen über zentrale Fragen europäischer Politik im Zusammenhang mit Serbien und dem Balkan sowie, um die großen Problemstellungen für das serbische Volk zu erörtern.

Teilnehmer der Tagung waren von Seiten der FPÖ allen voran der Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache, weiters der außenpolitische Sprecher NAbg. Dr. Johannes Hübner, FP-Bildungsinstitut-Präsident Hilmar Kabas, Gastgeber FPÖ-EU-Delegationsleiter Andreas Mölzer sowie zahlreiche Spitzenrepräsentanten der Freiheitlichen aus Parlament und den Landtagen.

Inhaltlich beschäftigte man sich mit mehreren Themenschwerpunkten. Als Einleitung trug der Balkanexperte und Politikberater Dr. Bernhard Löhri zum Thema “Europäische Perspektiven für den West-Balkan: Gestern – Heute – Morgen” vor.

Ihm folgten die Vorträge der serbischen Gäste, die breit und ausführlich aus serbischer Sicht ihre Problemstellungen schilderten. Zum Thema “Die Zukunft der Serben am Balkan” trug die Vizepräsidentin der Partei “Neues Serbien” und Abgeordnete zum serbischen Parlament, Dubravka Filipovski, vor, wobei sie vor allem auf die niedrigen Geburtenraten der Serben einging. Filipovski dankte der FPÖ und ihrem Bundesparteiobmann für ihre klare und ablehnende Haltung gegenüber einem selbständigen Kosovo. Der Generalsekretär der “Serbischen Erneuerungsbewegung”, Nemanja Starović, referierte zum Thema “Das Balkandilemma – Osten, Westen oder Süden?” – eine Frage, die er klar mit einer westlichen Orientierung Serbiens beantwortete.

Dragan Čavić, seines Zeichens Senator der Republika Srpska und Obmann der dortigen Demokratischen Partei, zeigte in seinem Vortrag die Problemfelder der Serben in Bosnien und Herzegowina auf, über die Situation der Serben in Montenegro referierte Andrija Mandić (Nova Srpska Demokratija). Ein abschließendes Resümee zogen der serbische Botschafter in Österreich, S.E. Milovan Božinović, und der außenpolitische Sprecher der FPÖ, Dr. Johannes Hübner, der klarstellte, dass die FPÖ im besonderen und die Republik Österreich im gesamten die berechtigen Anliegen der Serben unterstütze, seien doch die Probleme in Sachen Geburtenrückgang und Islamisierung (in Bosnien) ähnlich gelagert, wie in ganz Europa und sei es doch auch ein Anliegen der FPÖ, dass mit einem europäisch orientierten Serbien, das gleichberechtigt mit Kroatien und Slowenien ist, der Friede am Balkan garantiert wird.

Quelle: OTS

Anmerkung: Die Frage der Auslieferung des mutmasslichen Kriegsverbrechers Ratko Mladić nach Den Haag, ist anscheinend nicht erörtert worden.

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