Erneute Bootsunfälle an Kroatiens Küste

Die Bootsunfälle an Kroatiens Adriaküste reißen nicht ab. Es vergeht fast kein Tag, an dem keine Zwischenfälle gemeldet werden.

Gestern ist gegen 19:00 Uhr die 14,7 Meter lange Jacht “Mexcal” aus Italien mit drei italienischen Staatsbürgern an Bord zwischen den Inselchen Borovac und Sv. Klement in der Nähe der Insel Hrvar auf Felsen aufgelaufen. Von den Besatzungsmitgliedern ist dabei niemand verletzt worden und eine Meeresverschmutzung war glücklicherweise auch nicht zu verzeichnen. Die Besatzung ist von einem Boot des Hafenkapitäns übernommen worden und die Jacht wurde von Mitarbeitern des Unternehmens EmergenSea aus Milna geborgen und abgeschleppt. Unter Begleitung des Hafenkapitäns wurde sie gegen 22:00 Uhr in den Hafen von Palmižana gebracht.

Gegen 20:20 Uhr ist die 13 Meter lange Charterjacht “Stellamaris” des Unternehmens Reful d.o.o. aus Sukošan, mit sechs Personen an Bord auf das Inselchen Maslinjak bei Murter ebenfalls auf Felsen aufgelaufen. Dabei waren Boote der Hafenkapitäne von Šibenik und Murter im Einsatz. Gegen 21:00 Uhr konnte sich die Besatzung selbst aus der Notlage befreien und hat seine Fahrt fortgesetzt.

Um 20:30 Uhr ist etwa eine halbe nautische Meile vor dem Inselchen Smokvica in der Nähe von Rogoznica, mit zwei Besatzungsmitgliedern an Bord, der Motor eines sieben Meter langen Segelbootes ausgefallen. Mitarbeiter des Unternehmens Sea Help haben Boot und Besatzung geborgen und in den Hafen von Rogoznica gebracht.

Heute ist gegen 1:00 Uhr die 21,0 Meter lange Motorjacht “Santa Victoria” mit 15 Personen aus Russland, der Ukraine und Montenegro an Bord, eine nautische Meile von der Meerzunge Oštro an der Grenze zu Montenegro ebenfalls auf Felsen aufgelaufen. Von ihnen ist keiner verletzt worden und die Besatzung hat bis zum Vormittag gewartet, bis sich der Meeresspiegel erhöht hat. Diese Aktion war erfolgreich und gegen 7:40 Uhr konnte die Fahrt in Richtung Montenegro fortgesetzt werden.

Quelle: Hina

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