Suche nach Antonija Bilić eingestellt

Am 7.6.2011 ist die 17- jährige Schülerin Antonija Bilić zum letzten Mal gesehen worden als sie versucht hat, als Anhalterin mitgenommen zu werden.

Danach erfolgte eine der größten Fahndungsanktionen in der Geschichte Kroatiens. Im Zuge ihrer Ermittlungen hat die Polizei einen Lastkraftwagen untersucht, in dem Forensiker Haarspuren der Vermissten gefunden haben. In der Nacht vom 26. auf den 27.6.2011 hat der Fahrer gestanden, sie vergewaltigt und danach getötet zu haben. Anschließend habe er sie von einer Brücke in den Fluss Krka geworfen.

Trotz intensiver Suche ist ihr Leichnam noch immer nicht gefunden worden und es wird bezweifelt ob Dragan Paravinja, der mutmassliche Täter, richtige Angaben darüber gemacht hat wo er die Tote gelassen hat.

Nach der Fahndung handelte es sich um die größte Suchaktion die jemals in Kroatien stattgefunden hat und ist in dem Umfang wie bisher inzwischen eingestellt worden.

Paravinja sitzt zur Zeit in Bosnien-Herzegowina in Untersuchungshaft und hat wie Selma Hadžić, die Pressesprecherin des dortigen Untersuchungsgerichts heute bestätigte angegeben, die serbische, kroatische und bosnische Staatsangehörigkeit zu besitzen. Weil auch in Bosnien-Herzegowina ein Strafverfahren wegen eines anderen Falls, gegen ihn wegen Vergewaltigung durchgeführt werden könnte, ist es ungewiss, ob und wann er aufgrund des Antrags kroatischer Behörden an Kroatien ausgeliefert wird. Er selbst habe dem Untersuchungsrichter gesagt, dass er so schnell wie möglich ausgeliefert werden möchte.

Quelle: Hina

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