13 Jahre Gefängnis für Horvatinčić möglich

Nach vorliegenden Informationen will die Staatsanwaltschaft von Šibenik vor dem zuständen Bezirksgericht gegen den Unternehmer Tomislav Horvatinčić aus Zagreb, der mit seiner Motorjacht am 16.8.2011 ein italienisches Ehepaar getötet hat, eine Anklage wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung im Verkehr (§ 272 Abs.1 und 3 des Strafgesetzbuches) und wegen unterlassener Hilfeleistung (§ 273 Abs.1 des Strafgesetzbuches) erheben.

Dafür sehen die Gesetze eine Gefängnisstrafe von höchstens 13 Jahren vor.

Quelle: Hina

2 Kommentare zu “13 Jahre Gefängnis für Horvatinčić möglich”

  1. istra

    Habe heute in Zeitungen gelesen, dass der Eigner nicht am Steuer war, sondern nur sein Autopilot. Das hört sich so an, als dass die Yacht in Wahrheit unbeaufsichtigt über das Meer jagte, während sich der Eigner mit seiner 27 Jahre jüngeren Frau sich unter Deck aufhielt.

    Wenn das stimmt, verdient er eine hohe Strafe, die alle anderen so überheblichen Typen warnen muß, sich nicht so menschenverachtend zu verhalten. Sein kroatisches Vermögen sollte der Entschädigung der Hinterbliebenen dienen.

    Ich möchte an dieser Stelle die Behörden (die übrigens derzeit in ihren Amtsstuben kaum anzutreffen sind, weil Urlaubszeit ist) nochmals in diesem blog darauf hinweisen, dass täglich viele Motorboote zwischen Opatija und Lovran mitten durch die Schwimmer fahren, und die Vorschriften täglich 50x übertreten werden. Höhepunkt war heute ein musizierendes Ausflugschiff mit etwa 20m Länge in voller Fahrt nur 50 m entfernt vom “Kupalište Kvarner”, dem Seebad von Lovran, vorüberfuhr.

    Wer ist nun verantwortungsloser: der Kapitän, der einen Unfall verursacht oder eine Polizeibehörde, die gut schnarcht und den Skandal geschehen lässt?

  2. Johann

    “Wer ist nun verantwortungsloser: der Kapitän, der einen Unfall verursacht oder eine Polizeibehörde, die gut schnarcht und den Skandal geschehen lässt?”
    Wir wollen doch sicher mehr Eigenverantwortung
    und weniger Polizeistaat deshalb sollte jeder selbst etwas dazu beitragen
    und sein ego etwas hinten anstelle.

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