Autopsiebericht liegt noch nicht vor

Das in der vergangenen Woche durch einen grauenvollen Schiffsunfall ums Leben gekommene Ehepaar aus Italien ist nach seiner Bergung zur Obduktion in ein gerichtsmedizinisches Institut gebracht worden, damit die genaue Ursache ihres Todes festgestellt wird.

Im Hinblick auf das kommende Verfahren gegen den Unfallverursacher Tomo Hrvatinčić ist dieser Bericht insofern wichtig, als danach entschieden wird ob ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung und unterlassener Hilfeleistung eingeleitet wird. Dabei ist die Frage von Bedeutung, ob es sofort durch den Unfall getötet wurde oder ob es erst danach durch Ertrinken gestorben ist.

Der Untersuchungsrichter Branko Ivić teilte heute vor Pressevertretern mit, dass ihm der Autopsiebericht noch nicht vorliegt. Außerdem soll auch noch die Frage geklärt werden, aus welchem Grund die Polizei von Šibenik nicht direkt, sondern von der Polizei in Split darüber informiert wurde, dass es dieses Unglück gegeben hat.

Quelle: Hina

Ein Kommentar zu “Autopsiebericht liegt noch nicht vor”

  1. Balticskipper

    Eigentlich ist es doch egal, ob das Ehepaar sofort tot war, oder nicht.
    Man fährt nicht weiter, wenn so etwas passiert, sondern versucht Hilfe zu leisten, selbst wenn man nur Tote bergen kann.
    Bin mal gespannt, wie dies Verfahren weitergeht….

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