Schlechte Nachricht aus Berlin

Der Flughafen von Rijeka wird in der Saison hauptsächlich von der Fluggesellschaft »Air Berlin« angeflogen. Mit Beginn des diesjährigen Flugplans hat sie bereits einige Strecken gestrichen und angekündigte Flüge nicht durchgeführt. Unter diesem verminderten Verkehrsaufkommen hat der finanziell angeschlagene Flughafen bereits zu leiden.

Heute konnte man erfahren, dass der bisherige Vorstandsvorsitzende von Air Berlin, Joachim Hunold, das Unternehmens-Cockpit verlässt und der ehemalige Chef der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, sein Nachfolger wird. Außerdem war zu erfahren, dass die Fluggesellschaft mit 600 Mio. Euro verschuldet ist und Einschnitte im Streckennetz vorgenommen werden sollen. Das Sparprogramm soll auch die Flughäfen Münster/Osnabrück und Köln/Bonn betreffen, von denen jetzt noch Flüge nach Rijeka durchgeführt werden.

Wenn es auch Einschnitte im Flugbetrieb nach Rijeka geben sollte, ist zu befürchten, dass sein Flughafen keine Überlebenschance mehr hat.

2 Kommentare zu “Schlechte Nachricht aus Berlin”

  1. jOjO

    “Wenn es auch Einschnitte im Flugbetrieb nach Rijeka geben sollte, ist zu befürchten, dass sein Flughafen keine Überlebenschance mehr hat.

    Von welchem Flughafen schreibst du ? Rijeka ? Und wem gehört dieser ?

    Ich denke die Ära der Billigflieger ist vorbei. Wer z.B. einmal von Frankfurt-Hahn nach Pula geflogen ist, oft nur 50 Passagiere, sagen wir incl. Gebühren und Übergepäck im Schnitt für 50 – 70 € dem ist klar, dies konnte/kann nicht lange gut gehen.

    Aber der Preiskampf hat auch die etablierten Fluglinien dazu gebracht, ihre Preispolitik zu überdenken und anzupassen.
    Und dies ist ja auch nicht schlecht – Was den “Billigfliegern” fehlt sind die Business- bzw. First Class- Passagiere die die Preise der “Holzklasse” auffangen können.

  2. jolanda

    ja aber die Preispolitik versteh ich auch bei den anderen Fluggesellschaften nicht
    ich musste im Februar einen Tag nach Zagreb (also morgens hin und abends zurück), bei der Lufthansa kam der Flug (wochentags) schlappe 1754€ – bei Buchung über Croatia Airlines (haargenau dieselbe Verbindung) “nur noch” 770€
    wie gesagt, haargenau dieselbe Verbindung da StarAlliance
    wie kann denn sowas möglich sein? und das war beide Male keine BusinessClass ;-(

    wen wunderts also, das man lieber mit den “Billigflieger” reist
    obwohl meine Fruendin ist im Juni kurzfristig von Rijeka nach München geflogen (via Köln) und bei AirBerlin kam der Flug auch stattliche 378€, also nichts mehr mit billig

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