Die Friedensflotte “mirno more”

Vorgestern, am 7. September 2011, feierte die “A1 friedensflotte mirno more” in der Strandbar Herrmann am Wiener Donaukanal ihren symbolischen Stapellauf. Auch 2011 haben sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche wieder die Möglichkeit, an einem Segeltörn in der kroatischen Adria teilzunehmen. Am 17.9.2011 werden insgesamt 925 Teilnehmer aus 18 Nationen unter der Flagge von Toleranz und Integration in See stechen. Organisationen, Sponsoren und prominente Unterstützer wie Mirna Jukić, Harry Kopietz, Michael Fuchs, Karin Brandner sowie der kroatische Botschafter Gordan Bakota gaben den Teilnehmern am Wiener Donaukanal ihre Reisewünsche mit.

Die Verabschiedung der Crew der A1 friedensflotte mirno more in der Strandbar Herrmann hat mittlerweile schon Tradition. Papierschiffchen werden zu Wasser gelassen und treiben als Symbole für Völkerverständigung den Donaukanal hinunter. Ursprünglich wurde die Friedensflotte für traumatisierte Kinder aus den Kriegsgebieten im ehemaligen Jugoslawien ins Leben gerufen, damit diese ihren Alltag für einige Zeit hinter sich lassen und Kraft tanken konnten. Mirna Jukić wurde in Kroatien geboren und ist heute Österreichs Sportlerin des Jahres: “Es gibt nach wie vor viele junge Menschen, denen Chancen im Leben verwehrt bleiben. Projekte wie dieses geben ihnen Kraft und Hoffnung.” Dieses Jahr setzt sich die Besatzung der A1 friedensflotte mirno more aus insgesamt 105 Schiffen und 925 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zusammen. Etwas mehr als die Hälfte stammen aus Österreich, die anderen kommen aus 17 weiteren Ländern. “Die Friedensflotte mirno more konnte bereits über 9000 Kinder in der mehr als 15-jährigen Erfolgsgeschichte erreichen. Neben einem Zeichen für Toleranz und Völkerverständigung konnten wir damit vor allem essentielle Impulse zu einer positiven Entwicklung unserer jungen Seglerinnen und Segler setzen, denen das Leben bislang nur all zu oft wenig Gutes gebracht hat,” ist Michael Fuchs, Vorstand und Flottenleiter mirno more friedensflotte, überzeugt.

Karin Brandner, Leitung CSR & Sustainibility A1, benennt den Grund, warum A1 dieses weltweit einzigartige Projekt bereits zum zwölften Mal als Hauptsponsor unterstützt: “Bei Kreuzfahrten sind immer auch Romantik und Abenteuer dabei. Noch viel wichtiger ist aber das, was die Menschen dabei so ganz nebenbei erfahren: Nämlich wie wichtig Kommunikation und Teamwork sind. Integration und funktionierende Zusammenarbeit sind uns auf der technischen Ebene genauso ein Anliegen wie auf der menschlichen.” Harry Kopietz, der Wiener Landtagspräsident pflichtet ihr bei: “Ich möchte mich aus tiefstem Herzen bei all jenen bedanken, die diese schöne und unvergessliche Woche in der Vergangenheit ermöglicht haben und dies auch heuer wieder machen werden – allen voran dem Organisationsteam um Michael Fuchs und all den Sponsoren, ohne die es nicht möglich wäre, den Kindern und Jugendlichen diese unvergessliche Zeit zu ermöglichen.”

Seit 2001 ist A1 Hauptsponsor der Friedensflotte. Die dauerhafte Partnerschaft bildet die finanzielle Basis für mirno more und trägt maßgeblich zum nachhaltigen Erfolg des Projektes bei. Der Partnerschaftsgedanke und der Know-how-Transfer stehen dabei im Vordergrund. Auch heuer stattet A1 junge Nachwuchsreporter in einem Workshop mit dem Rüstzeug aus, damit sie per Smartphone von der Reise berichten können. Zusätzlich wird A1 auch das Safety Team der Friedensflotte in den Bereichen Sicherheit, Logistik und Kommunikation unterstützen. Die Smartphones – 15 HTC ChaCha – wurden von HTC den Kindern zur Verfügung gestellt. Das HTC Cha Cha ist das ideale Smartphone für die Generation Facebook.

“mirno more” bedeutet “friedliches Meer” und ist der traditionelle Gruß und Glückwunsch der kroatischen Seefahrer. Die mirno more Friedensflotte wurde 1994 von Privatpersonen ins Leben gerufen. Sie wollten traumatisierten Kindern aus den Kriegsgebieten Jugoslawiens die Chance geben, ihren oft tristen Alltag zu vergessen. Mittlerweile sind sozial benachteiligte junge Menschen aus verschiedensten Ländern und Organisationen an Bord. Sie lernen in der Segelwoche Toleranz und einen friedfertigen Umgang miteinander und schließen Freundschaften über ethnische und soziale Grenzen hinweg.

Quelle: OTS

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