Geschäfte von Ausländern in Kroatien

Ausländische Geschäftsleute waren in der Vergangenheit offensichtlich der Meinung in Kroatien das “schnelle Geld” machen zu können. Dem ehemaligen BZÖ-Politiker Harald Fischl aus der Steiermark, scheint dies nicht so wie geplant gelungen zu sein. Sein Hotel in der Marina von  Novigrad wurde von den Behörden vorläufig geschlossen.

Mehr dazu hier und hier.

5 Kommentare zu “Geschäfte von Ausländern in Kroatien”

  1. JohnB

    Der Artikel handelt von unterscheidlicher Rechtsauffassung bezüglich der Übertragung einer Konzession.

    Woraus ergibt sich, daß “schnelles Geld” gemacht, also nicht langfristig gewirtschaftet werden sollte?

  2. istra

    @ Soline

    Die von Dir geschriebene Vermutung, dass Ausl. Geschäftsleute nur auf das schnelle Geld aus sind, ist nicht hinzunehmen.
    Es handelt sich hier um eine unzulässige abwertende Verallgemeinerung gegen ausländische Gescgäftsleute.

    Diese negativ-abwertende Verallgemeinerung ist geeignet auch mich als Ausländer in Kroatien zu beleidigen, und sie trifft auch auf mich in der Sache nicht zu. Das dürfte bei allen meinen Kollegen in Kroatien auch so der Fall sein.

    Es ist bedauerlich, dass es bei den Anlaufschwierigkeiten durch den Besitzwechsel dieses Hotels gleich zu der behördlichen Schließung kam. Es ist zu fragen, ob diese Agressivität der staatlichen Mittel so notwendig sind. Das kenne ich im Ausland so nicht. Ein souveräner Rechsstaat hat sonst überall normale Rechtsmittel, um sein Recht durchzusetzen, und sollte nicht die Kuh mit Geschäftsschließung schlachten die man eigentlich melken will.

    Ausländische Unternehmer, die Geld und Aufschwung nach Kroatien bringen haben alles Andere als Hohn und Spott verdient.

  3. Soline

    @Istra

    Zitat: ” Diese negativ-abwertende Verallgemeinerung ist geeignet auch mich als Ausländer in Kroatien zu beleidigen, und sie trifft auch auf mich in der Sache nicht zu. Das dürfte bei allen meinen Kollegen in Kroatien auch so der Fall sein.”

    Eine unzulässige abwertende Verallgemeinerung gegen ausländische Geschäftsleute ist hier noch nicht vorgekommen. Auf weitere Einzelheiten dieses Kommentars einzugehen, erspare ich mir.

  4. Fritz

    Ich fand die Bemerkung mit dem “schnellen Geld” auch nicht gut, wollte aber nichts sagen. Beruhigt mich aber dass andere das auch nicht gut fanden. Ich vermute dieser Blog wird mehrheitlich von ausländ. Geschäftsleuten gelesen, denn wer sonst hat Interesse an kroat. Nachrichten in deutscher Sprache – gewöhnliche Touristen wohl kaum. Und nachdem diese schon täglich mit dem kroatischen Behördenterror zu kämpfen haben, sind solche verallg. Beschuldigungen wohl das letzte was man hier lesen will. Ich denke vorallem deutschspr. Geschäftsleute wirtschaften sicherlich nicht weniger nachhaltig als andere oder gar Einheimische.

  5. istra

    @ Soline
    Es ist für mich nicht erkennbar, warum Du mich oben teilweise fett gedruckt zitiert hast. Möglicherweise lag es am Wort “Kollege”
    Ich habe die Definition von diesem Wort aus “Wikipedia” gesucht und hier einkopiert. So hatte ich das in meinem vorherigen Kommentar auch gemeint:

    Kollege

    Ein Kollege (lat. collega „Amtsgenosse“, daher veraltet auch „Kollega“) ist im deutschen Sprachgebrauch ein Amts- oder Berufsgenosse. Im schweizerdeutschen Sprachgebrauch und teilweise im süddeutschen Bereich wird das Wort Kollege gleichgestellt mit dem Wort Freund des Hochdeutschen verwendet (auch im Portugiesischen).

    Früher wurde das Wort fast ausschließlich im Hochschulwesen verwendet – einerseits zwischen Hochschullehrern, andererseits auch gegenüber und zwischen Studenten. Es kommt vom Kollegium, dem gemeinschaftlichen Aufbau einer Körperschaft.

    Das Wort Kollege hat sich heute auch in vielen anderen Bereichen eingebürgert – von den Bürokollegen über Mitschüler bis in das Arbeitermilieu. Der Begriff ist heute auch noch sehr gebräuchlich zwischen Ärztinnen, Ärzten und Medizin Studierenden. Andere Studierende sprechen heute nur noch selten ihre Kommilitonen mit „Kollege“ bzw. „Kollegin“ an.

    Aber eventuell magst Du noch mitteilen, warum Du mich abgeändert zitiert hast.

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