Kroatiens Regierung plant neues Gesetz

Die Aktien des Energiekonzerns INA d.d., Zagreb befinden sich zu 47,26 Prozent in Händen des ungarischen Konzerns MOL, zu 44,84 Prozent in Händen der kroatischen Regierung und wer im Besitz der Restaktien ist, ist bis jetzt noch nicht richtig bekannt geworden.

Der Vorstand des Unternehmens besteht im Moment aus den Vertretern von MOL, Zoltán Sándor Áldott (Vorsitzender), Dr. Pál Zoltán Kara und Péter Ratatics. Die kroatische Regierung wird durch Niko Dalić, Ivan Krešić und Davor Mayer vertreten (Quelle: Sudski Registar).

Durch einen Vertrag, dessen Zustandekommen umstritten ist und der bereits Gegenstand eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses war, ist im Vorstand bei Stimmengleichheit, der Vorsitzende der allein Entscheidungsberechtigte.

Diesen Zustand scheint die kroatische Regierung beenden zu wollen und sie will die Besitzverhältnisse durch ein neues Gesetz so festlegen, dass niemand außer dem Staat mehr als 49 Prozent der Aktien besitzen darf. Damit will sie sich den Einfluss auf das Unternehmen, welches nach ihrer Meinung eine nationale Bedeutung hat, sichern.

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