Stärkstes Reisewochenende des Sommers

Das Ferienende in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten, der Steiermark sowie in den deutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg wird am kommenden Wochenende, nach Einschätzung des ARBÖ-Informationsdienstes, zu erheblichen Verzögerungen auf den westösterreichischen Transitstrecken führen. Der Reiseverkehr wird vermutlich der stärkste des Sommers 2011.

Vor allem am Samstag müssen Autofahrer und Autofahrerinnen, die Richtung Norden unterwegs sind, demnach einiges an Geduld mitbringen. Die Dauerbrenner in Sachen Ferien-Stau sind in Tirol die Inntal-Brennerstrecke (A12 und A13), vor der Mautstelle Schönberg und vor den Baustellen im Großraum Innsbruck und die Fernpassroute (B179) vor den Portalen des Lermooser- und des Grenztunnels Vils/Füssen. Die Rheintalautobahn (A14) in Vorarlberg gilt, besonders im Bereich Pfänder- und City-Tunnel in Bregenz als äußerst staugefährdet. Ebenso die Vorarlberger Straße (L190) von Lochau nach Bregenz, sowie die Schweizer Straße (L202) von Hard nach Bregenz. In Kärnten werden vor allem die Südautobahn (A2) und die Karawankenautobahn (A11) im Großraum Villach und die Tauernautobahn (A10) vor dem Katschbergtunnel die Stauberichterstattung dominieren. Die European-Bike-Week, die bis Sonntag am Faaker See stattfindet, wird das Ihrige zu den Staus beitragen. Im Zuge des ehemaligen Harley-Davidson-Treffens werden die Faaker Seeuferstraße (L53) und die Faaker Bundesstraße (B84) gesperrt. Am Samstag findet die große Harley-Parade statt. Die Parade, bei der zahllose Biker teilnehmen werden, führt vom Faaker See über Finkenstein nach Villach. Von Villach werden die Biker in Richtung Ossiacher See fahren. Nach einer Runde um den Ossiacher See geht es zurück zum Faaker See.

Die ARBÖ-Verkehrsexperten empfehlen, sich auf mögliche Staus vorzubereiten, lange Anreisezeiten einzuplanen und ausreichend Proviant und Getränke einzupacken. Für eventuell mitfahrende Kinder sollten ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten mit an Bord sein. “Wer den Staus entgehen will, sollte den kommenden Samstag möglichst meiden oder sehr früh am Morgen bzw. am späten Abend losfahren”, rät ARBÖ-Verkehrsexpertin Katharina Flandorfer.

Für alle, die sich auch schon vorab  über die aktuelle Verkehrslage und eventuelle Ausweichmöglichkeiten informieren wollen, hat der ARBÖ eine 24-Stunden-Hotline unter der österreichweiten Telefonnummer 050/123-123 eingerichtet.

Quelle: OTS

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