Heute: Welttierschutztag 2011

Anlässlich des heutigen Welttierschutztages informierte die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN über das Leid der Streunerkatzen. Man sieht sie nicht, aber sie sind überall: Unzählige Streunerkatzen fristen in Österreich ein erbärmliches Leben. Ihr Dasein ist geprägt von Hunger und Krankheiten. Mit einer internationalen Kampagne macht VIER PFOTEN auf das Leid der Tiere aufmerksam und appelliert an die Verantwortung der Katzenbesitzer: lassen Sie Ihren Stubentiger kastrieren!

Abgemagerte und kranke Katzen, die in der schützenden Dunkelheit nach Futter suchen, kennen die meisten Menschen nur aus südlichen Ländern. Was jedoch kaum jemand ahnt: Auch in Österreich kämpfen Tausende von Streunern ums Überleben. Doch woher kommen die Tiere? Seit mehreren hundert Jahren leben verwilderte Hauskatzen in unseren Regionen. Viele von ihnen haben sich auf Bauernhöfen angesiedelt, die sie jedoch verlassen müssen, wenn nicht mehr genügend Nahrung und Platz vorhanden ist. Auf der Suche nach neuen Lebensräumen werden die Tiere schließlich zu Streunern.

Da sie sich nicht nur untereinander, sondern auch mit unkastrierten Hauskatzen paaren, vermehren sich die Tiere unkontrolliert. So steigt die Zahl der Nachkommen einer einzigen Katze innerhalb weniger Jahre in die Tausende. Obwohl gesetzlich vorgeschrieben, lassen viele Katzenbesitzer ihre Vierbeiner nicht kastrieren. Die neue Kampagne soll das ändern: “Zeigen Sie diesbezüglich Verantwortung, und helfen Sie mit, das Leiden zu beenden,” appelliert Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN. “Freigänger müssen in Österreich ausnahmslos kastriert werden, das gilt auch für Landwirte! Laut Tierschutzgesetz drohen sonst Strafen bis zu 7.500,- Euro.”

Die VIER PFOTEN-Infotour startet heute, am 4. Oktober 2011 am Wiener Stock-im-Eisen-Platz und führt durch alle Bundesländer, sowie die Schweiz und Deutschland um auf das Problem aufmerksam zu machen und die Bevölkerung zur Mithilfe zu bewegen. “Es liegt in unserer Hand, den Katzen ein lebenswertes Dasein zu ermöglichen,” so Stadler abschließend.

Quelle: OTS

Anläßlich des heutigen Tages berichtet die Zeitung “Glas Istre” hier über die Arbeit eines Tierschutzsvereins in der Stadt Pula.

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