Kroatien: Startlöcher werden bereits gegraben

Wenn alles nach Plan verläuft wird die Republik Kroatien ab dem 1.7.2013 Mitglied der EU und darf damit 12 Abgeordnete ins Europaparlament entsenden. Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren ist, werden von unzähligen Kandidaten bereits jetzt schon “die Startlöcher gegraben”, um in Zukunft einen dieser begehrten Posten übernehmen zu können. Die offiziellen Einkommn sollen nämlich höher als die eines Ministers in Kroatien sein.

2 Kommentare zu “Kroatien: Startlöcher werden bereits gegraben”

  1. hilgoli

    Den EU Politikern geht es wirkllich nicht schlecht. Es wurden aber in den letzten Jahren viele Schlupflöcher geschlosssen, die von den EU Abgeordneten genutzt wurden um noch deutlich mehr von diesem Job zu profitieren. Z.B Jobs und Zahlung an Verwandte die nie für die EU gearbeitet haben, Abrechnung von Reisepauschalen ( Flug abrechnen aber Zug mit Freifahrt nutzen etc )

    Ein Europaparlamentarier hat gegenwärtig (Stand 2011) die folgenden Ansprüche:[15]
    Ein monatliches Grundgehalt von 7.956,87 EUR brutto, was 38,5 % der Grundbezüge eines Richters am Europäischen Gerichtshof entspricht. Davon ist eine EU-Steuer und ein Unfallversicherungsbeitrag zu leisten, was netto 6.200,72 EUR ergibt.
    Ab dem vollendeten 63. Lebensjahr ein Ruhegehalt von 3,5 % des Gehalts für jedes volle geleistete Amtsjahr, jedoch maximal 70 % des Gehalts.
    Nach Ausscheiden aus dem Parlament ein Übergangsgeld in Höhe der Abgeordnetenentschädigung. “Dieser Anspruch besteht für jedes Jahr der Ausübung des Mandats für einen Monat, mindestens jedoch für sechs und höchstens für 24 Monate.” [16]
    Eine pauschale monatliche Spesenvergütung von 4.299 EUR.
    Die Vergütung der tatsächlich entstandenen Kosten der Reisen zum und vom Ort der Parlamentssitzungen beziehungsweise 0,50 € pro Kilometer, wenn die Reise im eigenen Fahrzeug absolviert wird.
    Ein Tagegeld von 304 EUR für jeden Tag der Teilnahme an offiziellen Sitzungen der Gremien des Europäischen Parlaments.
    Die Anstellung von Assistenten auf Kosten der EU bis maximal 19.709 EUR monatlich inklusive Spesen. Maximal ein Viertel dieses Betrags kann auch für Dienstleistungen wie Gutachten von externen Anbietern verwendet werden.

  2. istra

    Diese sogenannten “Abgeordneten” des kroatischen Volkes haben offenbar nicht vor ihr Volk zu vertreten, sondern nur die Börse eines begehrten Postens zu kapern um ihre private Schatulle zu füllen.
    Sie wollen ihr eigenes Volk betrügen?
    Es ist das Sanader-Gen, dass kroatiens Politiker treibt. Das nationale Interesse ist nur gespielt. Es ist eine Schande, wenn das stimmen sollte!

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