Nicht nur Probleme bei Credo Banka d.d. Split

Gestern wurde berichtet, dass die Credo Banka d.d., Split mit sofortiger Wirkung von der kroatischen Nationalbank (HNB) wegen der bestehenden Bonitätsprobleme geschlossen worden ist. Bei ihr waren etwa 100 Arbeitnehmer beschäftigt, die sich jetzt einen neuen Arbeitsplatz suchen müssen. Probleme gibt es auch bei der Gemeinde Matulji in der Nähe von Rijeka, die einen Teil ihrer Steuereinnahmen bei dieser Bank angelegt hat.

Unterdessen teilte der Vizegouverneur der HNB, Davor Holjevac mit, dass noch vier weitere Banken unter ihrer besonderen Kontrolle stehen. Dazu gehörten auch die Varaždinska Banka d.d. und die Karlovačka Banka d.d. Für die normalen Anleger besteht nach seiner Meinung kein Grund zur Panik, weil die kroatische Regierung ab Oktober 2008 den Betrag aus dem Bankensicherheitsfond von 100.000 Kuna auf 400.000 Kuna angehoben hat.

Eine Bestätigung dieser Info ist hier zu finden.

Anmerkung: Bei den zwei namentlich nicht genannten Banken wird jetzt in der Öffentlichkeit spekuliert, um welche es sich handeln könnte.

2 Kommentare zu “Nicht nur Probleme bei Credo Banka d.d. Split”

  1. kvarner

    Weiß man schon um welche anderen Banken es sich handelt? Und gilt die Einlagensicherung (400.000kn für eine natürliche Person) auch für ausl. Staatsbürger die Kunden bei einer kroatischen Bank sind?

  2. Soline

    Die Auszahlung (wenn gewünscht) der Guthaben bei der geschlossenen Credo-Banka bis 400.000 Kuna, hat heute Vormittag begonnen. Davon sind 10.048 in- und ausländische Privatkunden und 734 juristische Personen (Firmen) betroffen.

    Namen von anderen Banken sind zwar genannt worden, werden hier aber aus juristischen Gründen nicht wiederholt.

    Mehr dazu hier: http://kroatien-news.net/2011/11/ermittlungen-gegen-kroatische-nationalbank/

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