Spiegel-Artikel in Ausgabe 47/2011 vom 21.11.2011

Unter der Rubrik Ausland berichtet das deutsche Nachrichtenmagazin “DER SPIEGEL” in seiner Printausgabe vom 21.11.2011 ausführlich über die gegenwärtige Situation in Kroatien.

Der Titel lautet: “Giftiges Kipferl” – Am 9. Dezember will Zagreb den EU-Beitrittsvertrag unterzeichnen – trotz Auslandsschulden und Korruptionsaffären. Die Regierung könnte schon vorher scheitern.

Zunächst wird in dem Artikel auf den laufenden Prozeß gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten Ivo Sanader (früher HDZ) eingegangen und darauf hingewiesen, dass er von Bundeskanzlerin Angelika Merkel bis kurz vor seinem überraschenden Rücktritt gepriesen wurde und meinte, “wir sind uns freundschaftlich verbunden und arbeiten sehr eng zusammen.”

Für den Niedergang der Regierungspartei HDZ werden verschiedene Gründe genannt. Die Arbeitslosenrate von 14 Prozent. Die Auslandsverschuldung habe sich mit 102 Prozent des Bruttoinlandsprodukts den griechischen Werten genähert und durch eine Flut von Prozessen (hinzugefügt werden müssten auch die täglichen Verhaftungen) werde das Land überrollt.

Trotzdem sei Kroatiens Vormarsch in die EU nicht mehr zu stoppen und der Beitrittsvertrag solle vor dem Gipfeltreffen am 9.12.2011 in Brüssel unterzeichnet werden, schreibt das Magazin weiter.

Der vollständige Artikel kann in der Printausgabe nachgelesen werden und demjenigen der sich für die Politik in seinem Urlaubsland Kroatien interessiert ist zu empfehlen, sich die aktuelle Ausgabe zu besorgen.

Meinung: Dieser Artikel ist gut recherchiert, enthält aber auch ein paar Punkte die leserbriefwürdig sind.

Anmerkung: Aus urheberrechtlichen Gründen ist über weitere Inhalte des Artikels nicht berichtet worden.

2 Kommentare zu “Spiegel-Artikel in Ausgabe 47/2011 vom 21.11.2011”

  1. Hvaranka

    Was ich nicht verstehe:
    Am 04.12.11 sind Parlamentswahlen, am 09.12.11 soll der EU-Beitrittsvertrag unterzeichnet werden und danach erst wird ein Referendum zum EU-Beitritt durchgeführt. Eine von beiden Parteien – EU oder das kroatische Volk – wird an der Nase herumgeführt.
    Vielleicht muß ich das auch nicht verstehen….

  2. Fritz

    “EU”? Das ist nichts abstraktes, sondern dahinter verbergen sich die Völker aller Mitgliedsstaaten (und bald auch das kroatische) und die sollte man doch auch als solche bezeichnen wenn man auf der anderen Seite auch vom kroatischen Volk spricht :-)

    Besch… wird natürlich keiner bei der Sache, weder kroatisches Volk noch EU-Völker. Aber das empfindet jedes Individuum natürlich anders. Aus obiger Schreibweise entnehme ich eine gewisse Opferrolle des “kroat. Volkes”, mit der abstrakten “EU” (leblose Cyborgs from outer space?) als Täter. War das so gemeint? Wenn nein, bitte ich höflichst um Entschuldigung.

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