Bauabnahmeschein nach 30 Jahren zugestellt

Bereits zu jugoslawischen Zeiten war es vorgeschrieben, dass bei Neubauten eine Baugenehmigung und ein Bauabnahmeschein von den zuständigen Behörden ausgestellt wurde, um das Objekt legal bewohnen zu dürfen. Mit dieser Vorschrift hat man es, auch zu kroatischen Zeiten, nicht so genau gehalten und auch jetzt wird nicht immer darauf geachtet, ob ein Bauabnahmeschein vorliegt oder nicht.

Erst in den letzten Jahren hat sich durchgesetzt, dass z.B. neue Strom- und Trinkwasseranschlüsse nur dann angelegt werden, wenn dieses Dokument vorgelegt werden kann. Außerdem ist eine legale Vermietung von Räumen in der Immobilie nur nach Vorlage des Bauabnahmescheins möglich. Bei einem Verkauf oder Vererbung wird der neue Besitzer nicht in das Grundbuch eingetragen, wenn diese wichtige Unterlage nicht vorgelegt wird.

Nach Fertigstellung ihres Wohnhauses im Juli 1982 hat, in dem zu der Stadt Crikvenica gehörenden Dorf Dramalj, die Bauherrin Đ.J. den erforderlichen Bauabnahmeschein bei der “Socijalistička Republika Hrvatska, Općina Crikvenica, Komitet za građevinarstvo, urbanizam i stambeno-komunalne poslove” gestellt, ihn aber niemals übersandt bekommen. Das hat ihr nichts ausgemacht und sie hat auch nichts unternommen.

Vor wenigen Tagen ist ihr dieses wichtige Dokument vom Briefträger zugestellt worden.

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