Fährhafen Stinica wird am 20.6.2012 in Betrieb genommen

Hier eine frohe Botschaft für alle Besucher der Insel Rab:

Gestern wurde hier mitgeteilt, dass der Fährverkehr vom Festland zur Insel Rab von dem neu erbauten Fährhafen Stinica in absehbarer Zeit aufgenommen werden soll.

In der Zwischenzeit teilte das zuständige Ministerium für das Meer, Verkehr und Infrastruktur, sowie die zuständigen Gespanschaften Primorsko-Goranska und Ličko-Senjska mit, dass der Betrieb am 20.6.2012 aufgenommen wird.

Damit können sich die Einheimischen und Touristen darauf einstellen, ab diesem Zeitpunkt die Insel Rab einfacher und leichter erreichen bzw. verlassen zu können.

Für die Bewohner von Jablanac, wo sich der Fährhafen im Moment noch befindet, beginnt ab diesem Tag ein Zeitpunkt, auf den sie schon lange gewartet haben.

6 Kommentare zu “Fährhafen Stinica wird am 20.6.2012 in Betrieb genommen”

  1. kvarner

    Anderseits, keine Durchreisenden, kein Geschäft. Siehe das verwaiste Gorski Kotar entlang der alten Strasse Rijeka-Zagreb. Am Straßenrand links und rechts gepflastert mit Ruinen alter Restaurants und Gasthöfen. Die wünschen sich die Autobahn wäre niemals gebaut worden. Wird dies auch das Schicksal von Jablanac sein?

  2. ivo

    zunächst einmal zum Termin: Ich kann die ganzen Terminzusagen zur Verlegung des Fährhafens schon gar nicht mehr zählen. Sie sind alle ergebnislos verstrichen. Deswegen glaube ich auch an den 20. 6. nicht mehr.
    Zum zukünftigen Schicksal von Jablanac: Dies war einmal ein blühendes Dörfchen mit Schule, Handwerksbetrieben, Hotels usw. Seit Jahrzehnten gibt es dort den Fährbetrieb und von Jahr zu Jahr ging es in Jablanac bergab. Wenn die Fähren also gut wären, warum haben sie dann Jablanac kaputt gemacht? Inzwischen gibt es dort nicht einmal mehr einen Einkaufsladen.
    Lassen wir doch einmal 10 Jahre ins Land gehen ohne Fährbetrieb in Jablanac und urteilen dann.

  3. Soline

    @ivo

    Deinen Pessimismus zu dem Inbetriebnahmetermin am 20.6.2012 kann ich zwar verstehen, aber nicht ganz teilen.
    Sollte er nämlich nicht eingehalten werden, darf sich der Antešić nicht mehr in seiner Heimatstadt Rab blicken lassen.

  4. kvarner

    Danke, ivo. Ich kannte die Geschichte von Jablanac nicht. In diesem Falle wird die Zukunft wohl wirklich besser sein als die Gegenwart. Also nicht mit Gorski Kotar vergleichbar.

  5. ivo

    @kvarner
    Nein, wirklich nicht mit Gorski Kotar vergleichbar. Jablanac liegt am Meer und müsste hauptsächlich vom Tourismus leben. Aber wer will den mehr als eine Nacht bleiben, wenn über die einzige Strasse des Dorfes in der Saison von morgends 5.00 Uhr bis mindestens um Mitternacht täglich mehrere tausend Autos fahren mit einem Fährbetrieb von vier Fähren im Hin- und Herbetrieb. Und so “starb” eben leider alles, was einmal da war. Geblieben sind die Alten und die Arbeitslosen. Meines Wissens gibt es weltweit kein Tourismusdörfchen, in dem ein solch selbstmörderisches “Treiben” zu beobachten ist. Es gibt dort einen Verein der Freunde von Jablanac mit mehreren hundert Mitgliedern aus allen Herrenländern. Dieser Verein ist aktiv und finanziert, was er kann. Die Gebühren für den Fährbetrieb erhielt und erhält nämlich auch nicht Jablanac sondern Senj und Gospic. Jablanac hat den Dreck und den Lärm, die anderen das Geld.

  6. Soline

    Hier, etwas verspätet, die Ankündigung des Ministeriums:

    http://www.mppi.hr/default.aspx?id=8485

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