Finanzhilfen der EU werden nicht abgerufen

Aus verschiedenen Fonds der Europäischen Gemeinschaft stehen jetzt schon erhebliche Finanzmittel bereit, die von den kommunalen Gebietskörperschaften aus Kroatien fachgerecht beantragt werden müssten, damit sie in verschiedenen Bereichen wie z.B. in der Landwirtschaft und im Tourismus erfolgreich eingesetzt werden können. Dabei ist es nicht damit getan diese Mittel nur einfach anzufordern, sondern bei den verantwortlichen Institutionen müssen genaue Projektpläne eingereicht werden, die mit hinreichender Sicherheit einen Erfolg versprechen.

Mit der Antragstellung bei den EU-Institutionen müssen Fachleute beauftragt werden, die in der Lage sind die notwendigen Dokumente anzufertigen, damit diese Finanzhilfen gewährt werden.

Sie sind nach einer Meldung der in Rijeka erscheinenden Zeitung “Novi List” nicht in allen Städten und Gemeinden vorhanden und der bekannte Autor Edi Prodan beschäftigt sich in der heutigen Ausgabe mit diesem Thema. Dabei schildert er genau, unter welchen Voraussetzungen diese Finanzhilfen zu welchen Bedingungen zur Verfügung gestellt werden.

Als Beispiel nannte er dabei einen Teil der Stadt Krk mit ihren Dörfern Vrh, Kosić, Brusić und Bajčići, die sich an der Strasse in Richtung Fährhafen von Valbiska befinden. Bei diesen Dörfern handele es sich um ausgesprochen idyllische Ortschaften, für die, wenn man dazu in der Lage wäre, aus den Töpfen der EU günstige Finanzmittel erhalten könne, um den Tourismus und die Landwirtschaft auch in dieser Gegend der Insel Krk zu fördern. Dies sei bis jetzt leider nicht geschehen.

Es bleibt jetzt abzuwarten, wie und ob der Bürgermeister der Stadt Krk, Darijo Vaselic (PGS) und sein Stellvertreter Cedomir Miler (SDP), auf diesen Zeitungsartikel reagieren.

Anmerkung: Dr. Bernd Fischer, der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Kroatien, hat der Stadt Krk am 19.9.2011 einen offiziellen Besuch abgestattet. Auch er hat dabei darauf hingewiesen, dass es darauf ankommt, die Finanzmittel in Brüssel richtig und fachgerecht anzufordern. In diesem Zusammenhang nannte er auch die Verbesserung von Infrastrukturmassnamen und wies dabei ausdrücklich auf die Verwertung der erneuerbaren Energien hin (Wind, Sonne und Verwertung von Biomasse), die auch auf der Insel Krk ausreichend vorhanden sind.

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