Kroatien auf dem Weg in die EU

Der kommende Beitritt Kroatiens in die Europäische Union war das Thema des 12. Erfurter Europagespräches, welches am Dienstag, dem 28. Februar 2012 im Barocksaal der  Staatskanzlei von Thüringen stattgefunden hat. Die Schirmherrin der Europagespräche, Thüringens Europaministerin Marion Walsmann, hat die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnet.

„Ich freue mich sehr, dass Kroatien nun bald zum Kreis der EU-Länder dazugehört, denn das Land hat der Europäischen Union noch sehr viel mehr zu bieten als seine bezaubernde Landschaft und einzigartige Kulturgüter“, sagte die Ministerin im Vorfeld der Veranstaltung. „Ich bin davon überzeugt, dass der Beitritt des Landes auch zur weiteren Stabilisierung auf dem Balkan beiträgt. Die kroatische Regierung hat bereits angekündigt, nach erfolgreichen eigenen Beitrittsverhandlungen die Nachbarländer mittels Erfahrungsaustausch auf deren Weg in die EU zu unterstützen. Diese integrativen Bemühungen werden helfen, noch bestehende Ressentiments der Völker abzubauen. Sie leisten zudem einen wichtigen Beitrag für ein friedliches ‚Europa der Einheit in Vielfalt’.“

In einer Podiumsdiskussion ist den Fragen des kroatischen EU-Beitritts nachgegangen worden. Daran haben der kroatische Botschafter in Deutschland, Dr. Miro Kovać, der Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Zagreb, Reinhard Wessel, sowie die Experten Marta Szapla vom Zentrum für Oststudien Warschau und Dr. Franz-Lothar Altmann, Professor an der Universitär Bukarest, die Fragen der Moderatorin Blanka Weber vom Deutschlandradio und der Veranstaltungsteilnehmer beantwortet.

Veranstalter war die Konrad-Adenauer-Stiftung, das Bildungswerk Erfurt, das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) in der Thüringer Staatskanzlei, sowie das polnische Institut Berlin, Filiale Leipzig.

Einen Kommentar schreiben: