Sozialhilfe in Kroatien

In der Republik Kroatien hat jeder Einwohner einen grundsätzlichen Anspruch auf Sozialhilfe. Die Anspruchsvoraussetzungen und deren Höhe sind durch das Gesetz “Zakon o socijalnoj skrbi” (NN 57/11) festgelegt worden.

Für diejenigen, die sich mit diesem Gesetz auskennen und die entsprechenden Anträge stellen (können), wird eine wesentlich höhere Sozialhilfe gezahlt, als allgemein behauptet wird. Ein in dem Gebiet der Stadt Zagreb lebender Junggeselle, der keine anderen Einkünfte erzielt und, aus welchen Gründen auch immer niemals offiziell berufstätig war, hat z.B. einen monatlichen Anspruch auf 2.300 Kuna Sozialhilfe. Hinzu kommen die Kosten für ein tägliches Mittagessen, Regiekosten für die von ihm bewohnte Wohnung sowie die Erstattung der Heizkosten. Bei einer alleinerziehenden Mutter von vier Kindern kann die monatliche Sozialhilfe bis zu 10.000 Kuna betragen.

Nach Regierungsangaben beträgt der Gesamtbetrag für die Sozialhilfe in Kroatien etwa 6 Mrd. Kuna jährlich.

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