Spendenaktion für Onkologie im KBC Rijeka

Bei den Krebserkrankungen von Frauen steht in Kroatien der Brustkrebs an erster Stelle und seine Behandlung erfolgt im Gebiet der Gespanschaft Primorsko-Goranska in der Universitätsklinik (KBC) Rijeka.

Dabei gibt es vier Möglichkeiten der Behandlung. Eine Operation, eine Strahlenbehandlung oder eine Chemotherapie. Auch eine Kombination dieser drei verschiedenen Behandlungsmethoden führt zum Glück für die betroffenen Frauen dazu, dass ihre Überlebenserwartung erheblich verlängert oder sogar eine Heilung erfolgen kann.

Die onkologische Klinik des KBC Rijeka besteht aus zwei verschiedenen miteinander verbundenen Gebäuden. Diejenige für die stationäre Behandlung und diejenige für die ambulante Behandlung durch eine Chemotherapie in einer sog. Tagesklinik. Dieses noch in der Zeit der italienischen Verwaltung gebaute Haus befindet sich  in einem Zustand, der für die Patientinnen und Patienten, die sich einer solchen Behandlung unterziehen müssen, sowie dem Krankenhauspersonal (Ärzte und Krankenschwestern) in einem Zustand, der für die heutige Zeit unzumutbar ist. Wie man vor wenigen Tagen aus gut unterrichteten Kreisen erfahren konnte, kann frühestens im nächsten Jahr mit der Grundsanierung dieser Tagesklinik für die ambulante Behandlung begonnen werden.

Bereits im Jahr 1996 ist in Rijeka ein Verein mit dem Namen “Nada” (Hoffnung) gegründet worden, der die an Brustkrebs erkrankten Frauen und ihre Angehörigen bei der Bewältigung ihrer Probleme unterstützt. Er finanziert sich durch Spendenaktionen, die im ganzen Jahr durchgeführt werden. Dabei werden in der jetzigen Jahreszeit hauptsächlich gespendete Narzissen verkauft, um den Vereinszweck erfüllen zu können.

Gestern konnte wieder einmal eine Aktion dieses Vereins erfolgreich beendet werden. Ihre Vorsitzende Katharina Trinajstić und ihre Stellvertreterin Prof. Marija Petković haben der onkologischen Klinik von Rijeka finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, damit zwei TV-Geräte und drei neue Behandlungssessel (Stressless Sessel) angeschafft werden können. Außerdem kann durch diese Mittel die kleine neben dem Gebäude befindliche Parkanlage hergerichtet werden, damit die Patienten dort, soweit es die Wetterlage erlaubt, ihre Wartezeiten an der frischen Luft verbringen können.

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