Trinkwassermangel in Istrien befürchtet

Trotz aller Beteuerungen, dass in Kroatien ausreichend Trinkwasser vorhanden ist besteht die Befürchtung, dass es in diesem Jahr in der Gespanschaft Istrien zu einem Trinkwassermangel kommen kann.

Der Gespanschaftsleiter Ivan Jakovčić sagte gestern in einer Sitzung, dass die Versorgung der Bevölkerung und Touristen die dramatischste Frage für das laufende Jahr sei und dringend Massnahmen getroffen werden müssten, damit es zu keiner Notfallsituation kommt. Er betonte dabei, dass nicht nur der See von Butoniga und die jetzt bereits vorhandenen Quellen für die Versorgung der Halbinsel Istrien ausreichen, sondern weitere Möglichkeiten gefunden werden müssten, um einen Trinkwassermangel zu vermeiden.

Er wies darauf hin, dass eine Lösung nicht nur durch die Gespanschaft, sondern auch durch die Regierung und dem Unternehmen Hrvatskih Voda d.o.o. gefunden werden müsse.

Fazit: Sollte es in diesem Frühjahr nicht zu länger andauernden Niederschlägen kommen, ist in Istrien im Sommer 2012 ein Trinkwassermangel zu befürchten, von dem nicht nur die Einheimischen sondern auch Touristen betroffen wären.

Hier ein Bericht zur Trinkwasserversorgung in Istrien vom 12.12.2009.

Ein Kommentar zu “Trinkwassermangel in Istrien befürchtet”

  1. mr3

    Ich sehe immer wieder, wie gerade Bootsfahrer (Touris und Kroaten) sehr verschwenderisch mit dem Trinkwasser umgehen. Nach jeder Ausfahrt wird das Boot ewig lange abgespritzt, der laufende Wasserschlach/strahl wird bei kleinen Pausen über Bord gehängt. Wenn das Wasser verbrauchsabhängig berechnet würde, würde sich das von selbst erledigen, aber solange es nichts kostet, ists auch nix wert.

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