Zur Einkaufsfahrt nach Triest

Die in Rijeka erscheinende Zeitung “Novi List” teilte heute ihren Lesern mit, dass sich, besonders nach der Mehrwertsteuererhöhung in Kroatien, die Verbraucher aus dem Gebiet der Gespanschaften Istrien und Primorsko-Goranska, wieder auf Einkaufstouren ins italienische Triest machen, weil dort die Einzelhandelspreise wesentlich geringer sind.

Frau  Elizabeta Germek aus Rijeka fährt z.B. alle 2-3 Monate nach Triest, weil dort Waschpulver, Teigwaren, Reis und Käse preiswerter ist. Am meisten könne man beim Einkauf von Waschpulver für Spülmaschinen, Kaffee und bei Oel sparen, was bei einem Großeinkauf die Summe von 100 Euro ausmachen könnte.  Mehr dazu hier.

Unter diesen Umständen muss damit gerechnet werden, dass es an den Wochenenden bis zum 30.6.2013, an der Grenze zwischen Slowenien und Kroatien zu längeren Wartezeiten kommen kann.

3 Kommentare zu “Zur Einkaufsfahrt nach Triest”

  1. Mrvica

    Wen wundert es ,das die Menschen auf Einkaufsmöglichkeiten jenseits der Landesgrenzen zurückgreifen.Nicht nur Italien ist Ziel von Einkaufsfahrten,sondern auch Bosnien und Ungarn.Ab Mitte des nächsten Jahres ,also mit dem Beitritt Kroatiens zur EU,werden auch die Zollkontrollen wegfallen und noch mehr Menschen werden Waren im Ausland kaufen.
    Die vollkommen überteuerten Preise für Lebensmittel werden dafür sorgen,das der Einzelhandel in Kroatien sehr starke Einbußen hinzunehmen haben wird.
    Mit der erneuten Erhöhung der PDV hat sich der Gesetzgeber wohl ins eigene Knie geschossen.

  2. kvarner

    http://www.wirtschaftsblatt.at/home/meinung/kommentare/509340/index.do

    “Die Kroaten bekommen heute die Rechnung für den jahrelangen Unwillen der Politik zu Reformen serviert. Ab 1. März wird die Mehrwertsteuer von 23 auf 25 Prozent angehoben. Damit hat Kroatien eine der höchsten Mehrwertsteuern in Europa, zusammen etwa mit den reichen skandinavischen Ländern, die es sich leisten können, oder den, gelinde gesagt, überforderten, wie etwa Ungarn.”

    Mehr Details und Einschätzungen zu dem Thema:
    http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/osteuropa/509422/index.do

  3. Diesel

    Ich kann meinen beiden Vorrednern nur zustimmen…
    Die Arroganz und Gier der Regierung wird diesem Staat den Todesstoss geben…

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