Ermittlungen gegen Stjepan Mesić

Im Zusammenhang mit dem Kauf von 84 Radpanzern im Wert von 112 Mio. Euro des finnischen Rüstungskonzerns Patria im Jahr 2007, führt die Sonderstaatsanwaltschaft zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität und zur Bekämpfung der Korruption (USKOK), ein Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen kroatischen Staatspräsidenten Stjepan Mesić durch.

An diesem Geschäft soll der österreichische Waffenhändler Hans Wolfgang Riedl beteiligt gewesen sein, dem beschuldigt worden ist Bestechungsgelder im Zusammenhang mit dem Verkauf des gleichen Panzers nach Slowenien gezahlt zu haben.

Wie die Zeitung “Jutarnji List” mitteilte haben vor wenigen Tagen Vertreter der Kriminalpolizei den Dienstsitz des kroatischen Präsidenten aufgesucht um zu prüfen, ob Riedl von Mesić im Vorfeld des Geschäftsabschlusses empfangen worden ist.

Weitere Einzlheiten zu diesem Vorgang und dem Ermittlungsverfahren sind noch nicht bekannt geworden.

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