Insel Krk: Warnung vor Tourismusprojekten

Der Tourismus ist für die Insel Krk ein bedeutender und wichtiger Wirtschaftsfaktor und bei seinem Aufbau sind in den letzten Jahren nach Meinung des Umweltschutzvereins EKO-KVARNER erhebliche Fehler begangen worden, mit denen die natürlichen Ressourcen der einzigartigen Insellandschaft beschädigt wurden.

Vom 13. bis 15.4.2012 ist von dem Verein im kleinen Sitzungssaal der Stadt Krk eine Konferenz mit Teilnehmern und Umweltfachleuten aus ganz Kroatien durchgeführt worden. An ihr hat auch Kroatiens Umweltministerin Mirela Holy (SDP) teilgenommen.

Ergebnis dieser Konferenz war, dass ein besonderer Ausschuss gebildet wurde, der vor der Erteilung von Baugenehmigungen und dem Bau aller zukünftigen Tourismus- und Infrastrukturprojekte auf der Insel Krk angehört wird und seine Zustimmung dazu erteilen muss. Dazu gehören nicht nur Gross-, sondern auch kleinere Objekte, die sich nicht in unmittelbarer Küstennähe befinden.

Ob dieser Ausschuss in Zukunft angehört wird oder nicht haben jetzt die jeweiligen Stadt- und Gemeinderäte zu entscheiden, die gegenüber der Genehmigungsbehörde, der Gespanschaft Primorsko-Goranska, ein Mitspracherecht besitzen.

Vorstandsmitglieder und andere Vertreter des Vereins sind in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Vorschlägen und Plänen an die Öffentlichkeit getreten, von denen bis jetzt noch kein einziger auf der Insel Krk realisiert werden konnte.

Ein Vorstandsmitglied des Vereins aus Rudine hat vor drei Jahren den Vorschlag gemacht, dass auf der Halbinsel Sulinj der Insel Krk, mit Unterstützung von EU-Mitteln etwa 10.000 Feigenbäume angepflanzt werden. Dabei konnte er nicht sagen, woher er die Personen nehmen will, welche die Anpflanzungs- Pflege- Ernte- und Verarbeitungsarbeiten durchführen sollen. Nach seiner Meinung würde  die Vermarktung kein Problem darstellen, denn original auf der Insel Krk erzeugte Feigen, fänden immer einen Abnehmer auf den nationalen und internationale Märkten.

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