Kurzfristige Hilfe für krebskranke Kinder

Gestern Abend wurde hier berichtet, dass nach Angaben von Eltern krebskranker Kinder, die sich im Krankenhaus der Universitätsklinik Rijeka befinden, ab dem kommenden Montag eine Unterbrechung der Therapie stattfinden muss, weil von der Abteilung Onkologie und Hämatologie des KBC Rijeka, keine Medikamente mehr zur Verfügung gestellt werden können.

Diese Nachricht hat in der Öffentlichkeit wie ein Schock gewirkt und heute Vormittag sind vielfältige Aktivitäten entwickelt worden. Dabei hat der medizinische Direktor des Krankenhauses, Prof. Dr. Herman Haller versprochen, dass kurzfristig doch noch 400.000 Kuna aus dem Etat der Klinik, für die Bezahlung alter Rechnungen bereitgestellt werden können, sodass weitere Medikamentenlieferungen erfolgen und es zunächst einmal nicht zu einem Abbruch der Therapie bei den Kindern kommt. Er hat sich bei den Eltern entschuldigt und versprochen, gemeinsam mit dem Gesundheitsminister Rajko Ostojić eine Lösung zu finden.

Im Laufe des heutigen Tages konnte bis jetzt nicht in Erfahrung gebracht werden was passiert wäre, hätten die Eltern gestern nicht auf die Notsituation aufmerksam gemacht und die Öffentlichkeit alarmiert.

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