Probleme mit Partystrand Zrće auf Insel Pag

In der Nähe der Ortschaft Novalja auf der Insel Pag ist vor einigen Jahren damit begonnen worden den sog. Partystrand Zrće einzurichten, der sich inzwischen erheblich vergrößert hat und in der Saison von unzähligen, hauptsächlich jüngeren Touristen, besucht wird. Er ist, mit all seinen Vor- und Nachteilen, mittlerweile zum Ziel für Partytouristen aus ganz Europa geworden.

Das bis jetzt verfolgte Konzept scheint nicht im Einklang mit der Meinung aller einheimischer Bürger zu stehen, wobei es auch eine Rolle spielt, dass auswärtige “Geschäftemacher” meinen, an diesem Ort das große Geld machen zu können.

Aus diesem Grund hat eine von der SDP organisierte Veranstaltung unter dem Titel: »Novalja i Zrće – dva svijeta, jedna budućnost« stattgefunden. Daran haben der Vizepräsident des kroatischen Parlaments Josip Leko, der Parlamentsabgeordnete Šime Lučin und Davor Njirić, ein Vertreter des Tourismusministeriums sowie Mitglieder des Stadtrates von Novalija teilgenommen.

Nach eingehender und ausführlicher Diskussion, bei der viele Aspekte berücksichtigt wurden, ist beschlossen worden vorzuschlagen, unter den Bürgern ein Referendum über die Frage nach der weiteren Zukunft dieses Strandes durchzuführen.

Mehr dazu auch hier.

Nach Meinung eines Bewohners der Insel Pag werden solche Touristikprojekte grundsätzlich vom Staat subventioniert, was dem kroatischen Volk nie und niemals auf irgendeiner Art und Weise nutzen könnte, aber viel Schaden verursachen wird. Solche Betreiber wollen auf dem Rücken des Volkes ein Geschäft aufbauen, meinte er in einem anderen Fall.

Es bleibt jetzt abzuwarten, wie sich diese Diskussion weiterentwickelt oder ob Kultusministerin Zlatar-Violić (HNS) einen Teil des Strandes von Zrće kurzfristig zu einem Naturschutzgebiet erklärt.

2 Kommentare zu “Probleme mit Partystrand Zrće auf Insel Pag”

  1. Erwin

    Auswärtige “Geschäftemacher” nennt man allgeimen “Investoren”…!

  2. Partyurlaub

    Also ich hoffe ja Zrce wird noch grösser. Ein Flughafen fehlt noch auf der Insel!

Einen Kommentar schreiben: